Zu Besuch. Diesmal in Österreich

Wir, Hedwig und ich, waren Anfang August in Rutzenmoss (Oberösterreich) auf einem Treffen von Initiativen Solidarischer Landwirtschaft. Josef und Eleonore, die im Ruhestand (oder so) aus Wien zurück in Josefs Elternhaus nach Engelhartszell an der oberösterreichischen Donau gezogen sind, haben davon erfahren und uns ernsthaft eingeladen, wohl wissend, dass Hedwig dem unmöglich widerstehen kann:
Selbst geboren ob der Enns in St. Nikola an der Donau, aufgewachsen in Tulln an der Donau, studiert in Wien an der Donau und gearbeitet in Bratislava am selben Gewässer, ist sie da nicht zu halten.
Gottseidank ist Josef ein graduierter theoretischer Physiker, und zwar von der Art derer, die das als Grundlage solider Technologiekritik betrachten, was mich vom anderen Ende akademischer Gelehrsamkeit aus seit langem heftig interessiert – sonst hätte ich es nicht geschafft mich vom Ufer zu entfernen. Aber der enthusiastische Vorschlag einer Überquerung des Stromes mit der Fähre samt Wanderung das steile Nord- oder so Ufer hinaus und dann von einem Donaublick zum andern bis zum Kraftwerk Jochenstein und auf der anderen Seite wieder zurück zum Lagerfeuer-Machen am magischen Fluss, hat mich dann mich doch noch mitgerissen. An Hedwigs Gesicht war abzulesen: Das schreit nach jährlicher Wiederholung. Und zu Servas passt derlei ja allemal!

 

          Josef Hands-on-Physik

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