{"id":3088,"date":"2019-11-07T15:46:01","date_gmt":"2019-11-07T13:46:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/?p=3088"},"modified":"2019-11-07T15:46:01","modified_gmt":"2019-11-07T13:46:01","slug":"alpe-adria-in-cesky-kumlov-9-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/2019\/11\/alpe-adria-in-cesky-kumlov-9-2019\/","title":{"rendered":"Alpe-Adria in Cesky Kumlov 9\/2019"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"#bilder\" name=\"oben\">Bilder<\/a><\/p>\n<p>Schon bei den Ank\u00fcndigungen und Einladungen von Anna H. aus Prag wurde klar, dass das Treffen in Krumau eines der Premieren und Superlative w\u00fcrde.<br \/>\nUnd so geschah es auch:<br \/>\n5 Premieren mindestens!<br \/>\nZum 1. Mal in Tschechien!<br \/>\nZum 1. Mal viele Teilnehmer aus Polen, Slowakei, Tschechien \u2013 fast ein Drittel der Teilnehmer!<br \/>\nZum 1. Mal gab es ein wundersch\u00f6nes Konzert mit klassischer Musik!<br \/>\nZum 1. Mal eine Flo\u00dffahrt!<br \/>\nZum 1. Mal trat Walter als keltischer Animator auf!<\/p>\n<p>Superlative waren:<br \/>\ndie Sch\u00f6nheit der Stadt Krumau,<br \/>\ndie Landschaft rundum und wieder die Flo\u00dffahrt, die Moldau\u00fcberquerung der drei mutigsten Servasse auf keltischen Spuren, nicht zuletzt auch das Bier.<\/p>\n<p>Wie jetzt die letzten Jahre schon gab es wieder eine gute Zusammenarbeit zwischen den L\u00e4ndern.<br \/>\nAnna suchte und fand das Hotel, verhandelte alles erfolgreich und Walter half bei der Einladung sowie beim Programm als keltischer Animator.<\/p>\n<p>Wir waren ein sch\u00f6nes 7er-Gr\u00fcppchen, das aus Wien per Zug anreiste, hatten Anna und Rafaelo aus Italien und Brigitte aus M\u00fcnchen dabei. Alles klappte bestens. Wir erfreuten uns der Langsamkeit, Bewegungsm\u00f6glichkeit und Sicherheit w\u00e4hrend der Bahnfahrt. Das Wetter spielte mit, es waren herrliche Herbsttage.<\/p>\n<p>Gleich nach der Ankunft im Sporthotel Hotel Zaton, etwas au\u00dferhalb von Krumau, f\u00fchrte uns Walter zu einem wundersch\u00f6nen Uferplatz an der nahegelegenen Moldau und erkl\u00e4rte uns die b\u00f6hmische Landschaft, indem er die M\u00e4nner im Kreis als Himmelsrichtungen aufstellen lie\u00df. Die Frauen waren die Fl\u00fcsse, die sich durch die Landschaften zogen. Darauf folgte die Anregung mit ihm, so wie es die alten Kelten in Urzeiten getan haben, den Fluss zu \u00fcberqueren. Zwei mutige Frauen fanden sich; Walter watete voran, aber leider zeigte sich das Wasser tiefer, als es bei Walters Probe\u00fcberquerung im Fr\u00fchling war und ging es sich f\u00fcr k\u00fcrzere Beine nicht aus den Fluss zu durchwaten. Die Beobachter von der Br\u00fccke aus hatten gro\u00dfen Spa\u00df an dem Schauspiel, die Teilnehmerinnen hatten M\u00fche durch die Str\u00f6mung zu gelangen, aber blieben tapfer aufrecht bei der Sache. Nach diesem gelungenen, dramatischen Beginn gab es ein gem\u00fctliches Abendessen mit Kennenlernen und vielen Gespr\u00e4chen. Roman erz\u00e4hlte aus der Zeit der Tschechoslowakei, als Servas wie ein Geheimbund gehandhabt wurde, es schwierig bis gef\u00e4hrlich war beizutreten, aber trotzdem einige den Weg zu Gastgebern fanden und andere G\u00e4ste empfingen. Er hatte alles sorgf\u00e4ltig dokumentiert und wir konnten lesen und staunen, wie sich die Menschen in Vordigitalen Zeiten trotz aller widrigen Umst\u00e4nde zusammenfanden.<\/p>\n<p>Am Samstag fuhren wir ins Zentrum von Krumau, die Flo\u00dffahrt mit einem tschechischen F\u00fchrer, der nur so vor schwejkschem Witz spr\u00fchte, war ein Highlight. Ein falscher Freund, der zu Angstzust\u00e4nden unter uns Teilnehmerinnen gef\u00fchrt hatte, stellte sich als harmlos heraus. Unter \u201eRafting\u201c verstehen wir eine Bootsfahrt auf einem Wildwasser mit der Gefahr ins tosende Wasser zu st\u00fcrzen. An der Moldau ist es eine gem\u00fctliche, langsame Fahrt auf einem Holzflo\u00df, das von Begleitern mit Stangen man\u00f6vriert wird. Nur bei den Stromschnellen gibt es Seitenarme, \u00fcber die das Flo\u00df ein bisschen schneller rutscht, was zu ein wenig Gekreische und viel Gel\u00e4chter unter den Passagieren f\u00fchrt. Danach gab es Mittagessen in einem urigen Keller, individuelle Stadtbesichtigung und einige besuchten die Egon Schiele-Galerie &#8211; Schieles Mutter stammte aus Krumau, Egon war daher \u00f6fter im Sommer in dieser Stadt und hatte dort einige seiner ber\u00fchmtesten Bilder gemalt. Gemalt wurde auch im Keller, Anne aus Toulouse packte vor dem Mittagessen angesichts Lorenz\u2018 eindrucksvollem Charakterkopf ihren Zeichenblock aus und zeichnete ihn mit einigen Strichen. Ob man ihn so erkennt?<\/p>\n<p>Abends genossen wir ein sch\u00f6nes klassisches Konzert, gespielt von Jan Adamus (Oboje) und Zbynka Solcova (Harfe).<br \/>\nDanach bet\u00e4tigten wir uns selber noch musikalisch, Christoph K. verw\u00f6hnte uns mit seinen Klarinettenkl\u00e4ngen und wir sangen ein paar Lieder gemeinsam.<br \/>\nSonntag morgens gab es das Gruppenfoto und danach noch die Besichtigung des Klosters<br \/>\nZlata Koruna, eines Juwels romanischer und barocker Baukunst.<br \/>\nWieder wurden gegenseitige Besuche ausgemacht und zum Teil gleich in die Tat umgesetzt.<br \/>\nAnna hatte einige G\u00e4ste in ihrem Haus in der N\u00e4he von Prag und Lorenz, Britta, Egbert und ich machten uns auf den Weg ins b\u00f6hmische Paradies, nord\u00f6stlich von Prag, wo die \u00f6sterreichischen Servas-Freunde Ingrid E. Und Peter H. ein kleines Barockschl\u00f6sschen in Sobcice nord\u00f6stlich von Prag besitzen. Es waren auch dort wunderbare Tage, ausgef\u00fcllt mit dramatischen Gespr\u00e4chen, Ausfl\u00fcgen in die liebliche Landschaft des b\u00f6hmischen Paradieses und in die h\u00fcbschen St\u00e4dtchen wie Jicin und Horice, gemeinsamem Kochen, Essen und einem Konzertbesuch.<br \/>\nAuf diesem Weg gleich ein herzliches Danke an alle Organisatorinnen, vor allem an Anna H. und an unsere GastgeberInnen in Sobcice, Ingrid E. Und Peter H.<\/p>\n<p>Viva Servas! Ja, es lebt!<\/p>\n<p>Hedwig Seyr-Glatz, am 10. Oktober 2019<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3094\" src=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria4-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria4-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria4-768x461.jpg 768w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria4.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3093\" src=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria3-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria3-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria3-768x461.jpg 768w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria3-1024x614.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3092\" src=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria2-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria2-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria2-768x461.jpg 768w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria2-1024x614.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3091\" src=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria1-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria1-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria1-768x461.jpg 768w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-AlpeAdria1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Alpe-Adria-2019-Krumau-Gruppenfoto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3074\" src=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Alpe-Adria-2019-Krumau-Gruppenfoto-300x159.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Alpe-Adria-2019-Krumau-Gruppenfoto-300x159.jpg 300w, https:\/\/www.servas-austria.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Alpe-Adria-2019-Krumau-Gruppenfoto.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a name=\"bilder\" href=\"#oben\">zur\u00fcck<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bilder Schon bei den Ank\u00fcndigungen und Einladungen von Anna H. aus Prag wurde klar, dass das Treffen in Krumau eines der Premieren und Superlative w\u00fcrde. 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