Genussbeiträge oder Spenden sehr erwünscht!
und geh’n wir in den Wiener Wald.
Wieder einmal trommelten wir kurzfristigst zusammen und 19 ServasfreundInnen und -freunde kamen:
aus Uruguay, New York und Wien samt Gästen aus Italien und Belgien. Es war also auch ein Kennenlernen, und manche haben sogar eine gemeinsame Vergangenheit entdeckt.
An Gesprächsstoff mangelte es uns nicht, ernst und heiter, sogar schwierige Themen wie Servas-Online wurden angeschnitten, nicht gelöst, aber lustig war’s trotzalledem beim urigsten Heurigen von Ottakring „Zur Blauen Nos’n“.
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von Hedwig Seyr-Glatz
30 Jahre Sentierinsieme / Gemeinsam unterwegs
70 Jahre Servas International
Das sind schon ganz beachtliche Zahlen, bei denen es einem nicht schwer fällt, das berühmte Wort Nachhaltigkeit anzubringen.
(hier gleich 3 Profi-Fotos von Guido plus drei verschande(l)ten Profi-Originalen)




Da kommen nicht nur ein paar Leutchen aus aller Herren Länder zusammen, die gerne reisen, wandern, Gastgeber sind und Leute besuchen, sondern da gibt es Menschen, die „Friede durch Freundschaft“ praktizieren, füreinander organisieren und sich bewusst sind, dass Verantwortung übernehmen für jetzt und künftige Generationen Freude und positiven Stress einbringt.
Lorenz und ich sowie Elmar, Elisabeth und Ilus, wir waren diesmal die Teilnehmer aus Österreich. Wir brachten uns durch musikalische Beiträge (Elisabeth, Lorenz und ich), ärztliche Hilfestellung (Elmar) und Morgengymnastik (Ilus) ein, was im Vergleich zu den Leistungen der Schweizer Organisatorinnen freilich eher bescheiden war. Diese hatten alles bestens vorbereitet. Auf Mürren im Berner Oberland war ihre Wahl gefallen für den Jubiläumssentiere – für Schweizer Verhältnisse einigermaßen leistbar, weil sie eine Unterkunft gefunden hatten, die für junge SportlerInnen vorgesehen ist, jedoch auch für eher bejahrte Servasse gut gepasst hat.
Die Wanderungen waren – eine gewaltige Leistung der Organisatoren – in fünf! „Leistungs“gruppen aufgeteilt. Lorenz und ich in der genau mittelmäßigen Gruppe „Medium minus“ mit dem gar nicht solchen Ivo – er absolvierte die Wanderungen mühelos in Sandalen. Die zwei Tage „Eingehen“ am Wochenende schafften wir locker; sie waren auch wirklich nicht allzu lange und schwer, sodass genügend Zeit und Atemluft für gute Gespräche zwischendurch über Reisen, Jobs, Freiwilligentätigkeiten unter den Flüchtlingen, Familie, Musik und die Rettung der Welt blieb. Ilus trafen wir mehrmals unterwegs, weil sie als frisch pensionierte und gut trainierte Turnlehrerin natürlich bei den Medium plus dabei war. Elisabeth und Elmar sahen wir nur an den Abenden; sie hatten sich die Easy minus-Gruppe ausgesucht, die die ganze Woche an Ort und Stelle in Mürren verweilte. Sie schwelgten dann in den Erzählungen über Wasserfälle im Berginneren, schöne Almen und sowie wir alle über die atemberaubende Bergkulisse. Wir begaben uns ab Montag auf Trekking und übernachteten zweimal in Hütten, das eine Mal sogar urigst, ohne Strom und mit Kerze am Nachtkastl, Waschen am Brunnen, Besuch der Bergziegen im Zimmer.
Gleich am ersten Abend gab es die 70 Jahrfeier für Servas, dessen internationaler Präsident Jony Saganger die Geburtstagstorte mitbrachte. In seiner kurzen Rede zählte er auf, welche Bemühungen unternommen werden, um Servas auf Online-Betrieb umzustellen. Obwohl es andere Reiseorganisationen mit wesentlich höheren Mitgliederzahlen (450 000 Couch-Surfer gegenüber 15 000 Servas-Mitgliedern) können wir feststellen, dass wir sicher die älteste Organisation dieser Art sind, ein gutes Fundament haben und in diesem Sinne auch überleben werden.
Auch Luigi Uslenghi, der Gründer des Sentierinsieme, war anwesend und drückte in einfachen Worten aus, was alle fühlten: Freude über das gelungene Zusammensein in Frieden.
Die Abende wurden auf musikalische Art gestaltet von Guido, Christoph und auch Elisabeth, die nach einem Sturz dirigiermäßig etwas beeinträchtigt, aber deren Stimme ungebrochen war. Und daher hallte der Jodler aus unseren Kehlen die steilen Berghänge hinauf und hinunter.
Guido zeigte uns außerdem seine wunderbare Fotokollage des Sentiere im Vorjahr im Allgäu, wie immer in höchster Qualität.
Diesmal hatten Lorenz und ich das Glück, vor der Wanderung noch einen Servasbesuch in Mühledorf bei Anne R. Und Peter C. genießen zu dürfen, eine Begegnung der feinsten Art mit interessanten Gesprächen über Gott und die Welt, einem langen Spaziergang, dem Besuch einer Textilausstellung und immer wieder köstlicher Bewirtung. Und das alles in einem alten Bauernhaus mit herrlich stilvoller Einrichtung.
Wir danken den GastgerberInnen und den OrganisatorInnen nochmals auf diesem Wege für ihre Fürsorge, Sorgfalt, Übernahme von Verantwortung und Kompetenz. Es war wirklich alles großartig gemacht.
Und hier noch ein paar absolut unprofessionelle Bilder: Servas-Präsident Johnny Saganger mit der Torte zum 70er von Servas, geleitet von Helen, Servas Schweiz | Wir rasten (Während des Gehens lässt sich schleicht fotografieren) | Wir singen (außer der Flötistin) | Ziegen kamen auf Besuch ins Zimmer (wurden freundlich abgewiesen) | Und hier sind gewandert (vor und nach dem Rasten, Singen und Ziegen Abweisen)
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** von Gerlinde **
Ester, unsere junge Italienerin vom SYLE-Programm ist nun wieder abgereist.
Wir verbrachten eine schöne Zeit miteinander und Ester passte gut in unsere Familie. Natürlich meinte es der Wettergott diese zwei Wochen auch gut mit uns, sodass wir einige Ausflüge machen konnten. Besonders angetan war sie vom Salzkammergut, von den Sehenswürdigkeiten in Linz und Umgebung und den zwei Tagen auf der Haselmühle (Mühlviertel), die sie mit meiner Tochter und deren FreudInnen dort verbringen konnte. Sprachlich war es überhaupt kein Problem, da je nach anwesenden Personen, deutsch, italienisch, spanisch oder englisch gesprochen wurde. Auch der Webermarkt in Haslach und das Webereimuseum interessierten sie sehr.

Kurzum, Ester klinkte sich überall ein, wollte viel wissen, wollte viel sehen, erzählte gerne von ihrer Familie, ihrem Studium und von Bergamo, ihrer Heimat. Sie kochte gerne mit mir – ich lernte auch einiges aus der italienischen Küche kennen -, wir spielten gerne, eines ihrer Kartenspiele haben wir jetzt auch in unserer Familie übernommen.
Es war für mich/für unsere Familie eine sehr schöne Erfahrung, zu der Ester mit ihrer sehr liebenswürdigen und offenen Art viel beigetragen hat. Für mich war es in dieser gemeinsame Zeit schön zu sehen, wie eine 22jährige junge Frau ihr Leben organisiert, wie bereichernd z. B. der Umgang mit den neuen Medien sein kann, wenn man ihn beherrscht, angefangen von Fahrplanabfrage und Fahrkarten-Besorgen bis zu dem, dass sie mir ein Computer-Lernprogramm für Italienisch installierte.
Die Zeit mit Ester war, so kann ich wohl sagen, trotz des großen Altersunterschieds (ich bin 60 Plus) gegenseitig sehr bereichernd. Wir haben ein bisschen in die „Welt der anderen“ Einblick bekommen, sie schätzen gelernt und wir werden sicherlich in freundschaftlicher Verbindung bleiben.
Servas Online started in the autumn 2016. Until 2019 more than 50 countries were maintaining their member data in Servas Online, for example (see https://servas.org/de/node/5851 ):
Argentina (278), Australia (697), Austria (260)
Belgium (401), Brazil (154), Britain (801), Bulgaria (26)
Canada (423), China (27), Croatia (17), ?Czech Republic (133)
Denmark (378)
France (2.324)
Germany (1.830)
Hungary (138)
India (174), Indonesia (33), Ireland (72), Israel (167), ?Italy (1416)
Japan (218)
Latvia (10), Luxemburg (19)
Mexico (79)
Netherlands (273), New Zealand (298), ?Norway (118)
?Poland (140), ?Portugal (52)
Romania (25), ?Russia (100)
Slovakia (35), South Africa (66), ?South Korea (184), Spain (737), Sweden (363), Switzerland (278)
Taiwan (126), Thailand (38), ?Turkey (220)
USA (1700)
However, some „big“ member countries are still missing in SERVAS Online (e.g. Italy, Poland, Portugal, Russia).


Issues regarding search queries:
Issues regarding search results:
Other issues:
The issues are order by urgency:
There were different ways to put the host data of a country into Servas Online:
In any case, it is still necessary that the individual members modify their level of knowledge of languages and their placement on the map, because this could not be done automatically in 2017.

** von Renee Chinquapin **
I once again biked about Switzerland, this time staying with 12 Servas hosts, mostly for two nights each, in the cantons of Zurich, Aargau, Bern and Schwyz. Instead of commenting on the natural beauty and serenity of Switzerland, I focus in this report on what sort of exchanges I had with my generous, considerate hosts, most all of whom are retired, children long out of the house. Almost all are in long-term marriages and are all extremely active, with grandchildren, travel, volunteer work, gardening, living rich, full lives.
If Servas is indeed about exchanging views and experiences, mostly in an intercultural context, then I did manage to share my thoughts about the political situation in the USA and Austria with my Swiss hosts, who seemed to know absolutely nothing about Austria.
But otherwise I would say that our exchange involved them speaking and me listening. I give this some thought and came up with the following possible explanations. These were all highly intelligent, socially engaged, well-traveled, idealistic people. Thought they spend a lot of time involved with others, rarely do they get a chance to freely speak at length to a genuinely interested listener like me (it was my profession, to listen to clients who came to my psychology practice). They seemed to love being heard, their thoughts and feelings being respected — I didn’t challenge them or disagree; how often does that happen? Thus, our exchange was genuine and balance — they actively spoke, I actively, respectfully listened, asking evocative questions.
But it also occurs to me that nowadays we elders are no longer the font of wisdom . . . Googleis. No one asks us questions if they can get the/an answer online. So our natural role as elders — carriers of experience and collective wisdom — has been usurped by a search machine.
Thus I believe that it is no coincidence that my hosts had a tremendous need to speak and be listened to. After all we’ve spent our lives reflecting and learning, it is only natural we wish to pass this on to others as long as we can.
Renee
Servas-Freundinnen im Hamburg haben uns, Hedwig und Lorenz, eingeladen, das Buch über die Servas-„Reisen zu verlorenen Nachbarn. Die Juden von Wiesmath“ an zwei Abenden vorzustellen. Das Interesse der Teilnehmer und die Gepräche mit ihnen waren sehr berührend, und unsere Betreuung durch Elke und Henry, die uns beherbergten, Conny, die Präsidentin von Servas Deutschland und Christa, die uns die für uns Landratten ja ungewöhnliche Stadt zeigten, war ein Verwöhnprogramm. Wir bedanken uns auch herzlich für die langen, freundlichen und bereichernden Unterhaltungen.

Christa, Elke, Lorenz, Conny und Hedwig
** von Dorothea **
Raúl war in den 80er-Jahren in seiner Servas-Gastgeberliste von Italien auf die Möglichkeit für Freiwilligenarbeit in AGAPE gestossen (eine Seminareinrichtung für alle Altersgruppen und Religionen, organisiert von der protestantischen Valdenserkirche, in den Bergen westlich von Turin).
Doro fand Agape in den 90er-Jahren, ebenfalls durch Informationen in einer Servas-Liste.
Christina kam durch ihre Kirche nach Agape.
Im Sommer 1996 trafen alle drei dort als Freiwillige aufeinander , hatten unheimlich viel Spass bei der Arbeit und wurden gute Freunde. Im Laufe der Jahre verlor man sich etwas aus den Augen – bis Christina vor drei Jahren mit ihrer Familie aus Norddeutschland nach Wien übersiedelte, und Raúl dieses Jahr beschloss, seine vielen Freunde in Europa wieder einmal zu besuchen.






** von René Chinquapin **
I’d visited Porto and Lisbon once before, in 1967, during the Salazar dictatorship. Like Ireland back then, I found Portugal mired in the past, its people despairing and poverty-stricken.
In the Fall of 2018 I visited once again.
I began by contacting Servas Hosts in Lisbon, to little avail. It seems that Air B&B has dislodged Servas for many hosts, for life in Portugal is still hard and the Portuguese need the extra income AirBnB affords. Visiting Portugal is affordable for us, but through the introduction of the Euro life tehre has become horrifically expensive for the Portuguese themselves whose salaries have lagged way behind. One Lisbon Servas hostess tried to fit me in between paying guests but it didn’t work out. Another Servas fellow kept juggling me from one date to another. Most did not respond at all.
I eventually ended up renting an Air BnB room where it turned out I could not sleep at all for all the noise in the street below. Not only was there much shouting and yelling in the streets below, but the garbage and recycling was crashingly collected four times every night, one for paper, one for bottles, etc. I then spent the following three weeks dealing with the bedbugs I picked up in what I can only call a disorderly, dingy, cold, down-and-out fourth-floor walkup apartment with exposed electrical switch boxes.
I did spend three nights with that Servas guy juggling Air BnB visitors. I also had to sleep on his lumpy, short couch in his disorderly, dirty living room, often overwhelmed by his huge, extremely friendly dog; forget comfort, forget privacy. I had to share the impossibly tiny, disorganized kitchen with his renters and the terrace was screaming loud with dozens and dozens of screeching songbirds and their poop. It was a mess, to say the least.
My host’s life was so full that the little time he spent with me I had to share him with innumerable WhatsApp friends and admirers. He was a great guy, whom I liked and respected, and he kindly invited me to come and stay with him again. But he also warned me to write many months in advance so that he could somehow squeeze me in.
Outside Lisbon I had better luck. I stayed with three lovely Servas hostesses west of town who do not receive so many requests. Each of them was single and struggling, financially and with family difficulties. One’s house was being painted — all the furniture was heaped in a corner of the living room. They appreciated my company and support, two of them remaining in contact with me by email afterwards — the human contact was satisfying, as is usually the case with Servas. And I got to see how, behind a facade of modernity and functionality, most Portuguese continue to live hard, hard lives, radically different from life in cushy Austria.
It was the same story in Porto, where only one of the hosts I contacted responded. She wrote back that she was so overwhelmed that I could only stay one night and that she had only assented to my visit because I had written that I am a cat person.
Basically, it seems, visiting Porto with Servas is pretty much out of the question.
In Porto as in Lisbon, I ended up renting an Air BnB room pretty far out of town where a few surprises awaited me. I learned upon arrival that the host was not staying there during my stay at all and had given one of his legal clients permission to use his bedroom. Not the host but a neighbor opened the place up for me and showed me my room. That night a total stranger slept in the room next to me. Next day, the apartment door lock broke. For the entire stay I had to leave the apartment door unlocked when I went out to explore town.
Paying for an Air BnB alternative to staying with a Servas host can be, in Lisbon and Porto, well, challenging. Even staying with Servas hosts can be difficult as well, despite their best intentions and efforts. Life is hard there.
With much effort and travail I did get to visit these two wonderful cities; I did get to enjoy great museums; I did get to spend a warm, late-fall afternoon listening to the waves beat on the beach. I don’t regret my visits, but I returned to Vienna exhausted and glad to still still during the Winter.
Something that I’d like to share with readers of this piece is that Portugal has lost not only its far-flung empire since I was there last, it has lost its industry and agriculture as well, leaving it nearly entirely dependent on tourism. The central areas of Porto and Lisbon were simply mobbed with French, Italian, German and British tourists. Streets too were full of whizzing tuk-tuks, tiny open taxis resembling what one sees in Asia — one nearly ran me over.

Portugal now resembles what Florence, Paris and Amsterdam have been these fifty years, namely, such strong tourist magnets that during the tourist season, masses of tourists, not locals, throng the downtowns of these cities. The plus side of all this is all the Portuguese I spoke with spoke English well, better than the Italians and French.
The big downside for me, this time, anyway, is that seemed to me that these tourists seemed to have no interest in relating to other tourists. We were all on parallel tracks, so to speak, each seeking the same experiences promised in every guidebook. I felt quite lonely in the crowds of gawking tourists, mostly couples there for few days of romance.
Should you wish to visit Porto and or Lisbon, I sorrowfully suggest that you do not do so with Servas, nor with an affordable AirBnB room, but that you pay whatever it takes to stay in a perhaps sterile but comfortable, clean, vermin-free, secure hotel room or more expensive AirBnB. Moreover, I would book a long time in advance.
Porto and Lisbon are wonderful cities with a great deal to offer. The Portuguese are great folks, well-informed, generous and open-minded. The problem visiting their country is that you will surely find yourself elbowed everywhere by eager, less-than-friendly fellow tourists there a few days to consume the Portugal Experience.
Ein guter Einstieg in die Welt von SERVAS Online sind
Restriktionen von SERVAS Online: siehe Beitrag SERVAS Online Status
Mit SERVAS Online werden einige gewohnte Elemente bei SERVAS Österreich hinfällig:
In Österreich fanden folgende Meetings zum Thema SERVAS Online statt:
Cecilia, Doro, Eva, Walter, Margarete, Martin, Britta, Priska, Carola, Angelika

