Peacewalk 2026 – zwei Tage lang in Wien

*** von Hedwig und Lorenz ***

Drei Servas-Austria-Mitglieder, Eva, Hedwig, Lorenz, nahmen teil am Peacewalk 2026-2027.

Unser Motto „Friede durch Freundschaft“ passt gut zu der Botschaft des Peacewalk:

  • Frieden ist keine Illusion
  • Frieden ist eine Aufgabe
  • Frieden lernen wir gemeinsam
  • In der Zeit, in der Gespräche oft abbrechen und Gräben wachsen, gehen wir los. Seite an Seite. Um zuzuhören. Zu lernen. Um den Frieden praktisch zu üben.
  • Denn Frieden entsteht nicht im Stillstand. Er beginnt, wenn Menschen gemeinsam losgehen.

Zwei Tage in Österreich von Hunderten von Wandertagen zwischen Spanien und Jerusalem, die Peacewalker aus der ganzen Welt mitmachen.

Am 9. August 2026 zeitig in der Früh war der Treffpunkt für den Abmarsch von Untertullnerbach, die letzte Etappe vor Wien. Wir treffen auf dem kleinen Bahnhof zusammen, einige reisen aus Wien wie wir an, die meisten kommen von der letzten Übernachtung aus Pressbaum und sind schon seit Tagen, Wochen, Monaten unterwegs durch Frankreich, die Schweiz und jetzt sind es die letzten Tage in Österreich. Jan und Jonas vom Orgateam von Civil action network, das den Peacewalk in Österreich organisiert, begrüßen uns herzlich. Wegen der außergewöhnlichen Hitze haben sie beschlossen, die Tagesstrecke von 25km auf 15km zu kürzen. Das hören wir gerne.

Wir stehen im Kreis, die beiden weißen Peacewalkfahnen mit einer Taube drauf und zwei Pilgerstöcke werden von den kundigen WanderInnen in die Mitte auf den Boden gelegt. Jan schlägt eine Kennenlernrunde vor, Irene gibt das Tagesmotto („Patience“) an und schon beginnt das Durchzählen, bis 18 geht es und jede/r gibt seinen/ihren Namen und ein momentanes Gefühl an. Von den seit längerem Wandernden heißt es durchgehend: müde, aber glücklich. Eine Pilgerin ist ziemlich erschöpft und gibt an, dass es ihr letzter Tag des Mitwanderns sein wird. Ich lerne dann Sylvie und Martine aus Frankreich kennen, die beide bis Sonntag bei uns in Wien übernachten werden. Nach dieser sympathischen Aufwärmrunde geht es gleich los über die Bahngleise hinüber in den Wald hinein, hügelauf und hügelab. Ich rede mit Ruzanne und Benjamin aus Trieste, mit Manuela aus Tirol, mit Cordula und Pia aus Deutschland, mit Irene, Marc, Esther und Pieter aus den Niederlanden über ihre Motive am Peacewalk teilzunehmen, wie lange sie schon wandern, was sie noch vorhaben. Von Pieter erfahre ich gleich, dass er auch Servas Mitglied ist und sogar eine Servas-Orga-Funktion innehatte. Bald darauf schon erhalte ich eine Wa-Nachricht aus Holland, von Helen, die einmal bei uns Gast war, dass sie sich freue uns beim Peacewalk zu sehen.

In den Gespräche geht es um die Freude am Wandern, um positive und negative  Aspekte bei der Teilnahme an einer Gruppe, um den Weg und das Ziel, um das Stärken, um Burnouts vor dem Entschluss, um das aktuelle Wohlbefinden, um Kraft und Energie, viel geht es um Psychologie, mit Rolf aus Deutschland geht es um die heutige Weltlage und den Frieden. Und es geht darum Verbindungen herzustellen, Verbindungen zu anderen Menschen, zu anderen Wegen zu anderen Zielen. Und es geht immer wieder auf und ab und über Stock und Stein durch den ausgetrockneten Wiener Wald, der an diesem Tag bereits herbstliche Farben spielt. Bei einer Pause, die von Irene, einer der Organisatorinnen, angesagt wird, setzen wir uns an den Wegrand, packen unsere Jause aus, verschnaufen. Plötzlich höre ich die Melodie des Donau Walzers und sehe ein Paar, das sich dazu im Takt dreht und ein zweites Paar. Kein schöner Traum, nein Marc und Ruzanna und Sylvie drehen sich im Kreis. Mich juckt es in meinen Tanzbeinen, aber ich bedenke den abschüssigen Weg, meine bereits ermüdeten Beine und lasse es lieber sein. Es ist so schön zuzusehen, wie sie sich lustvoll drehen und lachen und allen Freude bringen. Eine Frau mit 2 Hunden geht vorbei. Marc spricht sie an und weist sie auf den Friedensweg hin. Bald erreichen wir bei voller Mittagshitze Purkersdorf, jemand von den Wanderern fragt nach einer Wasserstelle und Toiletten. Der Befragte ist Sozialarbeiter und stellt uns seinen Arbeitsplatz, ein Jugendzentrum, für unsere dringenden Bedürfnisse ohne langes Zögern zur Verfügung. Im Ort auf dem Hauptplatz sitzen viele Leute im Kaffeehaus, Rolf spricht den erstbesten Gast an: “Wir sind auf dem Weg von Spanien nach Jerusalem, es geht um Frieden.“ Er verteilt das Flugblatt, die Menschen sind neugierig. Immer mehr wollen ein Blatt und wissen, worum es da geht. „Sehr gut klingt das.“ Sagt einer und der nächste möchte wieder ein Blatt. „Auf Wiedersehen. Und guten Weg!“

Wir kommen zur Wien, dem kleinen, renaturierten Flüsschen, das ab Hütteldorf in ein enges Betonbett gefasst ist. Der Weg führt unter Schatten spendenden Bäumen dem Wasser entlang! Pause an einer Stelle, wo wir mehr schlecht als recht am Ufer sitzen können. Irene schlägt vor eine halbe Stunde zu schweigen und wieder über patience nachzudenken. Wo brauche ich sie, wo habe ich sie, wo fehlt sie mir? Ich bin bewegt von der Natur am Bach und das bei der extremen Trockenheit!Büsche und Bäume spiegeln sich im Wasser, Pieter und Benjamin stehen abseits und diskutieren im Wasser stehend, Irene legt sich in T-Shirt und Short ins Wasser, Ruzanne watet genussvoll mit Socken und Sandalen an den Füßen durch das Wasser, die anderen sitzen am Ufer und meditieren. Ich stehe auf, möchte schnell ins Wasser, übersehe einen niedrigen Ast und schlage hart mit dem Kopf an. Kurzes Taumeln, die Kühle an den Füßen entschädigt mich. Soviel zu meiner Praxis bezüglich „patience“.

Es geht weiter, es wird immer heißer, die Gespräche werden immer seltener, der Baumbestand dünner. Die Wien schlängelt sich nun vorbei an kleinen Felsen, der Weg besteht aus natürlich angelegten, großen, glatten Steinen, vorbei an braunen Disteln, Giersch, lila blühendem Salbei, Klettenwurzeln und Goldraute, Kilometer um Kilometer Überschwemmungsgebiet, Staumauer, der schöne naturbelassene Weg wird eine schnurgerade Betonbahn, auf die die Sonne erbarmungslos hin brennt, die nächste Brücke mit einem Aufgang in Sicht, eine Fatamorgana? Die Luft flimmert. Wüstenfantasien in meinem Kopf. Das Wasser in meiner Vöslauer Plastikflasche ist lauwarm und schließlich ausgetrunken. Den Sonnenhut hab ich zu Hause gelassen, weil in der Früh ein paar Wolken am Himmel standen. Ideen zu „patience“ und zum Peacewalk sind ausgetrocknet. Nur mehr die Frage nach einem ruhigen Schattenplatz im überhitzten Kopf. Andere Peacwalker, Sylvie, Martine, Rolf usw. machen das seit Tagen, seit Wochen mit, fällt mir kurz ein.

Endlich kommen wir zur Ortstafel WIEN, dann zu einem kleinen Park mit Wasserstelle, dann zu einem Kirchenplatz mit einem schattenspendenden Baum, dem Endpunkt des Wandertages Nummer ??? für den Frieden. Hier versammeln sich alle in der Kirche von Hütteldorf, ich setze mich in eine Bank, auch hier ist es bereits überhitzt. Da höre ich von hinten eine wunderbare Tenorstimme, es klingt für mich nach Improvisationen, beruhigend, sanft, universal, kräftig. Später klärt mich Pieter auf: Walter von der Vogelweide und andere mittelalterlichen Lieder sind seine Spezialität. Schön jedenfalls.

Schließlich gibt es noch eine Abschlussrunde im Kirchenvorraum. 20 Menschen bedanken sich, geben Tageseindrücke wieder, Hitze, gute Gespräche, Wasser im Bach, Tanzen im Wald, Gesang in der Kirche. Fast alle scheinen glücklich zu sein, nur eine sagt offen, dass es ihr zu viel geworden ist und sie den Peacewalk beenden möchte. Auch das ist erlaubt!

Lorenz und ich brechen mit Martine und Sylvie, die Servas-Mitglied ist, zu uns nach Hause auf, die anderen machen sich auf den Weg zum Don Bosco-Heim im 3. Bezirk. Unsere Gäste scheinen froh zu sein, ein paar Tage Auszeit vom Wandern und von der Gruppe zu bekommen.

Abends findet die Kundgebung zum Hiroshimatag am Karlsplatz statt. Überfüllt ist der Platz nicht und der Altersdurchschnitt scheint um die 60 Jahre zu liegen. Wo sind die jungen Menschen? Fragt jemand hinter mir. Ich weiß keine befriedigende Antwort.

An die 40 Grad im Zentrum Wiens, Klimawandel unleugbar!

In den Reden geht es viel um den inneren Frieden und gewaltfreies Handeln, aber auch um ganz konkrete Forderungen wie die nach Abrüstung und Bewahrung der Neutralität. Am Ende werden bunte Papierlaternen auf dem Teich vor der Kirche losgelassen, sie segeln gemächlich auf dem Wasser dahin und spiegeln sich auf der Oberfläche. Wunderbare, friedvolle Bilder gehen rund um die Welt, hoffe ich!

Zwei Tage verbringen die PeacewalkerInnen in Wien, schöne Gespräche und Begegnungen sind angesagt.

Am Sonntag treffen einander ca 40 Personen auf dem Stephansplatz, um halb neun Uhr früh, Irene gibt das Tagesprogramm sowie die Meditationsanregung an, kaum ausgesprochen erklingen die

Kirchenglocken, wie zur Bestätigung. Abmarsch in den frischen Hochsommermorgen zum Donaukanal. Paddelboote und Ausflugsschiffe ziehen vorbei, Winken, die Kühle des Fließwassers, das Miteinander-Gehen, Einander-Kennenlernen, das Reden oder das Schweigen genießen. Aber es wird wieder sehr heiß, noch heißer. Noch nie bin ich diesen Weg gegangen, vorbei an idyllischen Flussuferplätzen, Brücken drüber und unten durch, an Obdachlosenunterständen vorbei, hässliche Verkehrsknotenpunkten, Straßenlärm und dann wieder die Stille, fast  dörfliche Idyllen, immer noch Stadtrand von Wien.

Autobushaltestellen erscheinen mir attraktiv, Umkehren, früher Heimkommen? Der Gedanke blitzt auf, der Gluthitze entfliehen oder nein, doch durchhalten. Die anderen tun es auch, es kommen sogar noch einige Wanderer dazu. Rast an der Schwechat, leider scheint es ein von Hunden stark frequentierter Platz zu sein, baldiger Aufbruch und nochmals geht es durch vorstadtähnliche, baumfreie Siedlungen, alles glüht. Endlich die Ortstafel Schwechat und der Kirchturm, ein Platz im Park unter Bäumen und der Tagesabschluss mit vielem Gratefull und ein bisschen Missstimmung, weil doch nicht alle dasselbe wollten.  Bei der kurzen Reflexionsrunde ist nichts mehr zu spüren davon. Wir verabschieden uns von den weiterwandernden Peacwalkern und machen uns auf den Weg zum Bahnhof, Abfahrt nach Wien.

Die meisten gehen weiter. Mit dem Frieden auf die Fahne geheftet. Er ist grade nicht sehr stark, aber wir können ihn verbreiten, gut so!

Weiß jemand einen anderen Weg aus den Kriegen und aus der Krise?

Hedwig und Lorenz, am 31. August 2026

Veröffentlicht unter Friede/Peace, Österreich | Kommentar hinterlassen

Peacewalk 2026 – ein Friedensweg quer durch Europa

** von Iris und Dorothea **

( Peacewalk versteht sich als unparteiische Friedensinitiative. Die Teilnehmenden, darunter auch SERVAS-Mitglieder, werden gegen Ende Juli 2026 in Österreich entlang der Donau unterwegs sein, vgl. oberoesterreich.at: Am 25. Juli 2026 erreichen die Pilgergruppen die Friedensstadt Linz )

15 Monate, tausende Kilometer, ein gemeinsames Ziel: Menschen aus ganz Europa pilgern zu Fuß für den Frieden – von Westspanien bis nach Jerusalem.

🙏 Wie Ihr helfen könnt:
📣 Indem ihr diese Nachricht in eurer Gemeinde, Pfarre, im Fußballverein oder Nachbarschaft weitergebt.
👣 Indem ihr ein Stück des Weges mit uns geht
💡Indem ihr eure lokalen Beziehungen nutzt um Schlafplätze in Schulen, Turnsälen oder Pfadi-Heimen zu organisieren und lokale Akteure wie Bürgermeister*innen oder Pfarrer zum Peacewalk einzuladen.
🏠 Indem ihr Pilgern auf dem Weg bei euch Zuhause eine Bleibe für eine Nacht bietet.
📅 Indem ihr eine Zusammenkunft, eine Veranstaltung, eine gemeinsame Mahlzeit mit den Pilgern am Weg auf die Beine stellt.
🗞️ Ihr kennt Journalist*innen, die sich für den Peacewalk interessieren könnten? Setzt sie gern mit uns in Verbindung!
💶 Mit einer Spende – schon ein kleiner Beitrag macht einen Unterschied! https://whydonate.com/fundraising/-peacewalk2026-in-osterreich

➡️ Was für euch dabei? Meldet euch unter peacewalk-austria@civilaction.net!
🥾 Lust mitzugehen? Hier direkt anmelden https://civilaction.net/peacewalk2026
ℹ️ Mehr Infos zum Peacewalk: https://peacewalk.info 

Veröffentlicht unter Europa, Friede/Peace | Kommentar hinterlassen

Peace Wave Festival 6.4.2026

Es fand am Wiener Heldenplatz statt. Organisiert wurde es von der Gruppe „Wandern für den Frieden“. Einige von uns waren ebendfalls unter den an die 500 Teilnehmern. Dabei sprachen die Umweltwissenschaftlerin Helga Kromp-Kolb über die katastrophalen Auswirkungen von Kriegen und Waffenproduktion auf die Umwelt und sodann viele Vertreter der zahlreichen christlichen Konfessionen, des Judentums, des Islams und des Buddhismus über die Bedeutung des Friedens für die Menschheit

Veröffentlicht unter Berichte nach Ländern | Kommentar hinterlassen

Erstes Wien & Umgebung Servastreffen 2026

Am ersten Feber war es soweit: Wir haben uns wieder in der Brunnenpassage in Wien-Ottakring zusammengesetzt zu Gesprächen und zur Feier des Wiedersehens. Jeden ersten Sonntag im Monat wird es wieder so sein. Und angesichts der düsteren Lage auf unserem Planeten sollten wir als „Servas – Friede durch Freundschaft“ – gegen Krieg und Not stärker hör- und spürbar werden“.

Veröffentlicht unter Berichte nach Ländern | Kommentar hinterlassen

List of the Alpe-Adria meetings

The Alpe-Adria SERVAS meetings are a series of border-crossing gatherings in the area of the Eastern Alps initiated by Dorothea Schelch and Luigi Uslenghi in 1989. Since then nearly every year up to 50 SERVAS members spend a weekend together, talking, hiking, singing, dancing and having fun.

A special thank is due to those SERVAS members who were deeply engaged in the organization of these meetings, of whom I want to mention only some of the main organizers (in alphabetical order of their first names): Adam (2026), Alma Nimis (2005, 2008, 2011, 2018), Anna Halmanová (2019), Boris Horvat (1990, 2010, 2018), Christine Fischer von Bernus (2025), Dorothea Schelch (1989, 2002, 2010, 2018), Eva Meggeneder (2006), Hedwig Seyr-Glatz (2009, 2013, 2015), Helen Heim Hueber (2012), Herbert Forkl (2001, 2007), Iris Eibensteiner (2023), Luigi Uslenghi (1989), Renate Weckl (2017), Rudi Frank (1991, 1995, 1999), Vreny Boesch (2012), Zuzana Polakova (2009, 2015, 2024).

Here is a chronology of Alpe-Adria meetings (please help to complete the series!):

no. date place
01 1989/9/29ff Italien Camporosso, Italy
02 1990/10/12-14 Grožnjan/Piran, ex Yugoslavia
03 1991/10/11-13 Österreich Wien, Austria
04 1992/10/16-18 Italien Bagni di Lusnizza, Italy
05 1994/6/17-19 Slowenien Bovec, Slovenia
06 1995/6/2-4 Österreich St. Gilgen, Austria
07 1996/6/7-9 Italien Gemona, Italy
08 1998/6 Slowenien Rakov Škocjan, Slovenia
09 1999/5/14-16 Österreich Salzburg, Austria
10 1999/9/11-13 Kroatien Krk, Croatia
11 2000 Italien Cividale del Friuli, Italy
12 2001 Bundesrepublik Deutschland near Nürnberg, Germany
13 2002 Türkei Istanbul, Turkey
14 2003 ( please tell me the location, if you were there! )
15 2004/6/25-27 Slowenien Dolenjska, Slovenia
16 2005/5/27-29 Italien Tarcento, Italy
17 2006 Österreich Admont, Steiermark, Austria
18 2007/8/17-19 Bundesrepublik Deutschland Poppberg/Birgland, Germany
19 2008/9/19-21 Italien Gorizia, Italy
20 2009/9/18-20 Slowakei Bratislava, Slovakia
21 2010/9/24-26 Slowenien Bohinjsko Jezero, Slovenia
22 2011/9/09-11 Italien Hotel Park Oasi, Arta Terme, Italy
23 2012/9/28-30 Schweiz Youth Hostel Kreuzlingen, Switzerland
24 2013/9/20-22 Österreich Hotel Dermuth, Klagenfurt, Austria
25 2015/9/18-24 Slowakei Penzion Polana, Horný Smokovec, Slovakia
26 2016/9/16-18 Italien Villa San Fermo, Lonigo, Italy
27 2017/9/22-24 Bundesrepublik Deutschland Hotel Luitpold am See, Chiemsee, Germany
28 2018/9/14-16 Slowenien Kamp Koren, Kobarid, Slovenia
29 2019/9/20-22 Czech_Republic Sport Hotel Zátoň near Český
Krumlov,  Czech Republic
30 2023/10/6-8 Österreich Schloss Weinberg, Kefermarkt, Austria
31 2024/9/27-29 Slowakei Hotel Urpin City Residence, Banská Bystrica, Slovakia (invitation)
32 2025/9/26-28 Bundesrepublik Deutschland Jugendherberge Burghausen, Germany
33 2026/9/25-28 Polen Agroturystyka SPA bei Krakau, Polen (invitation)

A few reports about some meetings are also available at https://www.servas.ch/servas-treffen (2019/Krumau and 2023/Schloss Weinberg)

Veröffentlicht unter Alpe-Adria-Treffen, Europa, Reports in English | 1 Kommentar

Unser Servas-Jahr 2025

 

Treffen:

insgesamt ca. 15 mit ca. 150 Menschen aus ca 20 Ländern, bei 12 waren wir (Hedwig und Lorenz als Pensionisten 🙂) dabei

*    gemeinsames Frühstück in der Brunnenpassage am ersten Sonntag im Feber, März,
      April, Mai, Juni, Sept., Okt.
*    16.2. kleines Servas-Kern-Treffen bei He + Lo mit Doro, Walter, Iris
*    11.3. Treffen beim Kabarett von Franz Poimer in Linz: Gerlinde, Walter, Barbara
      und Traudi
 
     
*    26.4. Generalversammlung in Wien im Mnozil, ca 25 Menschen
*    9. 5. Servas Treffen in Graz, Iris, Christine Schuler und andere

     
*    eine Gruppe „Pédalons-pour-la-paix“ (Wir radeln für den Frieden)
      von Lyon nach Budapest auf dem Weg zum Treffen mit uns in Wien
*    26.-28.9. Alpe-Adria Germany in Burghausen, ca 60 Menschen

     
*    25.10. Internationales Treffen mit Hamsa aus Indien und Freunden aus Frankreich
*    16. 10. kleines Friedenstreffen im Diglas, Wien, ca 15 Menschen
*    7.11. Voicemania und Kaffee Korb
*    22. 11. Jahrestreffen im Mnozil, Wien, ca.25 Menschen

Wir (He und Lo) als Gastgeber:
12 Mal mit insges. 22 Menschen aus 7 Ländern, an 29 Tagen/in 26 Nächten!
27.4. Freunde aus Frankreich
19.5. aus Italien
2.-7. 6. aus Australien
16.-20.7. aus Deutschland und aus Belgien
13. 8. aus Deutschland
23.-25. 8. aus Frankreich (pédalons pour la paix)
24.-25.8. aus Israel
30.-31. 9. aus der Schweiz
17.-20.9. aus Deutschland
2.-5. 10. aus Deutschland
7.-9. 10. aus Großbritannien und Australien
19.-23.10. aus Deutschland

Wir als Gäste
16.-18.7. in Vorarlberg
17.8. in Mönichkirchen
25.-28. 8. in Engelhartszell

Aufnahmegespräche

Hedwig: 2
Iris: 3
Eva: 2

Veröffentlicht unter Berichte nach Ländern | Kommentar hinterlassen

Kleines SERVAS-Treffen in Salzburg

Fünf SERVAS-Mitglieder aus 3 Bundesländern trafen sich im „The Heart of Joy Café“ unweit vom Salzburger Hauptbahnhof, um einen gemütlichen Nachmittag miteinander zu verbringen. Der Plausch und Austausch war so angenehm, dass in der wärmeren Jahreszeit ein weiteres Treffen in Salzburg geplant ist, an dem dann vielleicht auch jene SERVAS-Freunde und Freundinnen teilnehmen können, die heute kurzfristig verhindert waren!

Schöne Adventtage noch und Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht unter Österreich | Kommentar hinterlassen

Internationales Treffen in Wien

Am 16. Oktober trafen sich auf Initiative von Angelika H. 15 Servas-Menschen in Wien im Café Diglas. und waren sich einig, dass wir mehr für den Frieden tun müssen.
Die weite Servas-Welt war außer nit Wiener_innen auch mit Andreas aus Linz, Pete und Fabian aus Krems, sowie mit Kent aus Kanada und Hamsa aus Indien vertreten. Wir haben beraten, wie wir gegen die aktuellen Kriege wirksam werden können. Angeregt wurde, dass wir uns im Jänner wieder zusammenfinden.

Veröffentlicht unter Berichte nach Ländern | Kommentar hinterlassen

Alpe-Adria in Burghausen vom 26.-28. 9. 2025

Und wieder schafften es fleißige Servas-Mitglieder, ein internationales Treffen, diesmal in dem wunderschönen Städtchen Burghausen in Deutschlands Süden an der Salzach, zu organisieren. Vielen Dank an Brigitte R., Christine F und alle anderen, die dabei mithalfen.

Über 50 Menschen aus 9 Ländern waren zusammen gekommen, um einander kennenzulernen oder wiederzusehen, um die schöne Gegend, die hübsche Stadt, die mittelalterliche, riesige Burg, mit 1km die längste der Welt, und die funkelnagelneue, blitzsaubere Jugendherberge mit freundlichem Personal zu bewundern und zu genießen. Eine besondere Teilnehmerin war Serena Ming-Han Tang aus Taiwan, die dem internationalen Führungsstab von Servas angehört, von ihm Grüße überbrachte und mit den Interessierten Quigong-Übungen am frühen Morgen machte.

Abends wurde gesungen und getanzt. Viele hatten – trotz der fröhlichen Stimmung – im Kopf sorgenvolle Gedanken wegen der bedrohlichen internationalen Lage und den Kriegen, die in mehreren Weltgegenden toben. So manches Gespräch fing an oder endete mit der Frage: Was können wir als Friedensorganisation zum Frieden in der Welt beitragen?

Veröffentlicht unter Alpe-Adria-Treffen, Berichte nach Ländern, Mitteleuropa | Kommentar hinterlassen

Pedalons pour la Paix – Radeln für den Frieden

Von Anfang Juli bis Ende August 2025 waren Menschen von Servas von Grenoble aus nach Budapest mit dem Fahrrad unterwegs.
Hier ein kurzer Bericht von Hedwig und Lorenz
Zunächst der Text des Aufrufs der Radler:

————————————————————————————————————————–

   Wir wollen zur Schaffung eines dauerhaften Friedens beitragen

Das gegenwärtige Wettrüsten ist immens teuer: die Rüstungsbudgets in der EU stiegen 2025 um 20%, 300 Milliarden wurden in einem einzigen Jahr investiert, Russland schaffte vergleichsweise 100 Mrd. All dies geht auf Kosten der grundlegenden Bedürfnisse von Gesundheit, Bildung, Umwelt etc.

Krieg hat die Klimakrise weiter verschlimmert, die trotz der tragischen Folgen in der ganzen Welt aus dem Bewusstsein verdrängt wird.
Diktatoren, Oligarchen, Privatinteressen profitieren wie schon immer von Kriegen.
Wir wissen, dass zwischen 1939 und 1945 und danach im Kalten Krieg die Rüstungsindustrie den Kriegstreibern riesige Profite im Schatten der Massaker verschafften.
Krieg führt nur zu Tod, Traumatisierung der Menschen, Zerstörung von Schulen, Spitälern, Fabriken, Wohnungen, Land, Kunst und Kultur.

   Frieden kann nicht mit Massenvernichtungswaffen, Terror
   und Rache geschaffen werden.

Wenn Konflikte auch unvermeidlich sind, muss man doch lernen mit anderen, gewaltlosen Mitteln damit umzugehen.
Angesichts dessen, was gerade in Ukraine/Russland, in Israel/Palästina und anderen Teilen der Welt vor sich geht, wollen wir miteinander Frieden und Geschwisterlichkeit weltweit voranbringen.

   Krieg ist niemals eine Lösung

In einer dem Frieden verbundenen Welt würden die gigantischen Rüstungsbudgets umgeleitet, einerseits für unsere grundlegenden menschlichen Bedürfnisse ausgegeben werden, andererseits aber auch für die die Vorbereitung und Einübung, die es für zivile Verteidigung, zivilen Ungehorsam, Gewaltlosigkeit, die Entwicklung lokaler Produktion und Versorgung, die Förderung des Kontakts und der Begegnung zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern, die Reduktion von Umweltverschmutzung und Treibhausgase und was es sonst noch für eine resiliente Wirtschafts- und Lebensweise braucht.

————————————————————————————————————————–

Die Route in diesem Sommer vom 8 Juli bis 31. August:
von Grenoble über Lyon bis nach Budapest, etwa 2200 km in zwei Monaten durch Frankreich, Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowakei nach Ungarn

Interessierte konnten – so viele wie möglich – einen Tag, eine Woche, einen Monat oder den ganzen Weg auf dem Fahrrad oder anderen Verkehrsmitteln teilnehmen und so dazu beizutragen, Krieg zu verweigern, am Frieden zu bauen.

Unterwegs kamen sie zusammen mit Organisationen und Repräsentanten von Gemeinden, Schulen, Journalisten usw. – mit Menschen, die eintreten für Frieden, Menschenrechte, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Respekt für unseren Planeten, die Erde.

Hier drei Bilder und ein paar Worte über ihre Stops in Österreich:


Die französische Gruppe vor dem Linzer Dom mit Michael Huber, dem Vorsitzenden der Landesgruppe von Pax Christi

In Wien gab es ein Servas-Treffen mit zwei Israelis, einem in Frankreich lebenden Marokkaner, der französischen Gruppe und etlichen Wienern. Wir haben beim Stadtheurigen die Servas-Transparente an die Wand gehängt, haben gegessen und diskutiert. Am Ende haben Sharon und Iris Ali nach Israel eingeladen. Sieben Gäste haben bei Hedwig und Lorenz für die Nacht Quartier gefunden – bis zum Aufbruch nach Bratislava am nächsten Tag auf dem Weg nach Budapest.


Veröffentlicht unter Berichte nach Ländern, Friede/Peace, Westeuropa | Kommentar hinterlassen