List of the Alpe-Adria meetings

The Alpe-Adria SERVAS meetings are a series of border-crossing gatherings in the area of the Eastern Alps initiated by Dorothea Schelch and Luigi Uslenghi in 1989. Since then nearly every year up to 50 SERVAS members spend a weekend together, talking, hiking, singing, dancing and having fun.

A special thank is due to those SERVAS members who were deeply engaged in the organization of these meetings, of whom I want to mention only some of the main organizers (in alphabetical order of their first names): Adam (2026), Alma Nimis (2005, 2008, 2011, 2018), Anna Halmanová (2019), Boris Horvat (1990, 2010, 2018), Christine Fischer von Bernus (2025), Dorothea Schelch (1989, 2002, 2010, 2018), Eva Meggeneder (2006), Hedwig Seyr-Glatz (2009, 2013, 2015), Helen Heim Hueber (2012), Herbert Forkl (2001, 2007), Iris Eibensteiner (2023), Luigi Uslenghi (1989), Renate Weckl (2017), Rudi Frank (1991, 1995, 1999), Vreny Boesch (2012), Zuzana Polakova (2009, 2015, 2024).

Here is a chronology of Alpe-Adria meetings (please help to complete the series!):

no. date place
01 1989/9/29ff Italien Camporosso, Italy
02 1990/10/12-14 Grožnjan/Piran, ex Yugoslavia
03 1991/10/11-13 Österreich Wien, Austria
04 1992/10/16-18 Italien Bagni di Lusnizza, Italy
05 1994/6/17-19 Slowenien Bovec, Slovenia
06 1995/6/2-4 Österreich St. Gilgen, Austria
07 1996/6/7-9 Italien Gemona, Italy
08 1998/6 Slowenien Rakov Škocjan, Slovenia
09 1999/5/14-16 Österreich Salzburg, Austria
10 1999/9/11-13 Kroatien Krk, Croatia
11 2000 Italien Cividale del Friuli, Italy
12 2001 Bundesrepublik Deutschland near Nürnberg, Germany
13 2002 Türkei Istanbul, Turkey
14 2003 ( please tell me the location, if you were there! )
15 2004/6/25-27 Slowenien Dolenjska, Slovenia
16 2005/5/27-29 Italien Tarcento, Italy
17 2006 Österreich Admont, Steiermark, Austria
18 2007/8/17-19 Bundesrepublik Deutschland Poppberg/Birgland, Germany
19 2008/9/19-21 Italien Gorizia, Italy
20 2009/9/18-20 Slowakei Bratislava, Slovakia
21 2010/9/24-26 Slowenien Bohinjsko Jezero, Slovenia
22 2011/9/09-11 Italien Hotel Park Oasi, Arta Terme, Italy
23 2012/9/28-30 Schweiz Youth Hostel Kreuzlingen, Switzerland
24 2013/9/20-22 Österreich Hotel Dermuth, Klagenfurt, Austria
25 2015/9/18-24 Slowakei Penzion Polana, Horný Smokovec, Slovakia
26 2016/9/16-18 Italien Villa San Fermo, Lonigo, Italy
27 2017/9/22-24 Bundesrepublik Deutschland Hotel Luitpold am See, Chiemsee, Germany
28 2018/9/14-16 Slowenien Kamp Koren, Kobarid, Slovenia
29 2019/9/20-22 Czech_Republic Sport Hotel Zátoň near Český
Krumlov,  Czech Republic
30 2023/10/6-8 Österreich Schloss Weinberg, Kefermarkt, Austria
31 2024/9/27-29 Slowakei Hotel Urpin City Residence, Banská Bystrica, Slovakia (invitation)
32 2025/9/26-28 Bundesrepublik Deutschland Jugendherberge Burghausen, Germany
33 2026/9/25-28 Polen Agroturystyka SPA bei Krakau, Polen (invitation)

A few reports about some meetings are also available at https://www.servas.ch/servas-treffen (2019/Krumau and 2023/Schloss Weinberg)

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Unser Servas-Jahr 2025

 

Treffen:

insgesamt ca. 15 mit ca. 150 Menschen aus ca 20 Ländern, bei 12 waren wir (Hedwig und Lorenz als Pensionisten 🙂) dabei

*    gemeinsames Frühstück in der Brunnenpassage am ersten Sonntag im Feber, März,
      April, Mai, Juni, Sept., Okt.
*    16.2. kleines Servas-Kern-Treffen bei He + Lo mit Doro, Walter, Iris
*    11.3. Treffen beim Kabarett von Franz Poimer in Linz: Gerlinde, Walter, Barbara
      und Traudi
 
     
*    26.4. Generalversammlung in Wien im Mnozil, ca 25 Menschen
*    9. 5. Servas Treffen in Graz, Iris, Christine Schuler und andere

     
*    eine Gruppe „Pédalons-pour-la-paix“ (Wir radeln für den Frieden)
      von Lyon nach Budapest auf dem Weg zum Treffen mit uns in Wien
*    26.-28.9. Alpe-Adria Germany in Burghausen, ca 60 Menschen

     
*    25.10. Internationales Treffen mit Hamsa aus Indien und Freunden aus Frankreich
*    16. 10. kleines Friedenstreffen im Diglas, Wien, ca 15 Menschen
*    7.11. Voicemania und Kaffee Korb
*    22. 11. Jahrestreffen im Mnozil, Wien, ca.25 Menschen

Wir (He und Lo) als Gastgeber:
12 Mal mit insges. 22 Menschen aus 7 Ländern, an 29 Tagen/in 26 Nächten!
27.4. Freunde aus Frankreich
19.5. aus Italien
2.-7. 6. aus Australien
16.-20.7. aus Deutschland und aus Belgien
13. 8. aus Deutschland
23.-25. 8. aus Frankreich (pédalons pour la paix)
24.-25.8. aus Israel
30.-31. 9. aus der Schweiz
17.-20.9. aus Deutschland
2.-5. 10. aus Deutschland
7.-9. 10. aus Großbritannien und Australien
19.-23.10. aus Deutschland

Wir als Gäste
16.-18.7. in Vorarlberg
17.8. in Mönichkirchen
25.-28. 8. in Engelhartszell

Aufnahmegespräche

Hedwig: 2
Iris: 3
Eva: 2

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Kleines SERVAS-Treffen in Salzburg

Fünf SERVAS-Mitglieder aus 3 Bundesländern trafen sich im „The Heart of Joy Café“ unweit vom Salzburger Hauptbahnhof, um einen gemütlichen Nachmittag miteinander zu verbringen. Der Plausch und Austausch war so angenehm, dass in der wärmeren Jahreszeit ein weiteres Treffen in Salzburg geplant ist, an dem dann vielleicht auch jene SERVAS-Freunde und Freundinnen teilnehmen können, die heute kurzfristig verhindert waren!

Schöne Adventtage noch und Frohe Weihnachten!

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Internationales Treffen in Wien

Am 16. Oktober trafen sich auf Initiative von Angelika H. 15 Servas-Menschen in Wien im Café Diglas. und waren sich einig, dass wir mehr für den Frieden tun müssen.
Die weite Servas-Welt war außer nit Wiener_innen auch mit Andreas aus Linz, Pete und Fabian aus Krems, sowie mit Kent aus Kanada und Hamsa aus Indien vertreten. Wir haben beraten, wie wir gegen die aktuellen Kriege wirksam werden können. Angeregt wurde, dass wir uns im Jänner wieder zusammenfinden.

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Alpe-Adria in Burghausen vom 26.-28. 9. 2025

Und wieder schafften es fleißige Servas-Mitglieder, ein internationales Treffen, diesmal in dem wunderschönen Städtchen Burghausen in Deutschlands Süden an der Salzach, zu organisieren. Vielen Dank an Brigitte R., Christine F und alle anderen, die dabei mithalfen.

Über 50 Menschen aus 9 Ländern waren zusammen gekommen, um einander kennenzulernen oder wiederzusehen, um die schöne Gegend, die hübsche Stadt, die mittelalterliche, riesige Burg, mit 1km die längste der Welt, und die funkelnagelneue, blitzsaubere Jugendherberge mit freundlichem Personal zu bewundern und zu genießen. Eine besondere Teilnehmerin war Serena Ming-Han Tang aus Taiwan, die dem internationalen Führungsstab von Servas angehört, von ihm Grüße überbrachte und mit den Interessierten Quigong-Übungen am frühen Morgen machte.

Abends wurde gesungen und getanzt. Viele hatten – trotz der fröhlichen Stimmung – im Kopf sorgenvolle Gedanken wegen der bedrohlichen internationalen Lage und den Kriegen, die in mehreren Weltgegenden toben. So manches Gespräch fing an oder endete mit der Frage: Was können wir als Friedensorganisation zum Frieden in der Welt beitragen?

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Pedalons pour la Paix – Radeln für den Frieden

Von Anfang Juli bis Ende August 2025 waren Menschen von Servas von Grenoble aus nach Budapest mit dem Fahrrad unterwegs.
Hier ein kurzer Bericht von Hedwig und Lorenz
Zunächst der Text des Aufrufs der Radler:

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   Wir wollen zur Schaffung eines dauerhaften Friedens beitragen

Das gegenwärtige Wettrüsten ist immens teuer: die Rüstungsbudgets in der EU stiegen 2025 um 20%, 300 Milliarden wurden in einem einzigen Jahr investiert, Russland schaffte vergleichsweise 100 Mrd. All dies geht auf Kosten der grundlegenden Bedürfnisse von Gesundheit, Bildung, Umwelt etc.

Krieg hat die Klimakrise weiter verschlimmert, die trotz der tragischen Folgen in der ganzen Welt aus dem Bewusstsein verdrängt wird.
Diktatoren, Oligarchen, Privatinteressen profitieren wie schon immer von Kriegen.
Wir wissen, dass zwischen 1939 und 1945 und danach im Kalten Krieg die Rüstungsindustrie den Kriegstreibern riesige Profite im Schatten der Massaker verschafften.
Krieg führt nur zu Tod, Traumatisierung der Menschen, Zerstörung von Schulen, Spitälern, Fabriken, Wohnungen, Land, Kunst und Kultur.

   Frieden kann nicht mit Massenvernichtungswaffen, Terror
   und Rache geschaffen werden.

Wenn Konflikte auch unvermeidlich sind, muss man doch lernen mit anderen, gewaltlosen Mitteln damit umzugehen.
Angesichts dessen, was gerade in Ukraine/Russland, in Israel/Palästina und anderen Teilen der Welt vor sich geht, wollen wir miteinander Frieden und Geschwisterlichkeit weltweit voranbringen.

   Krieg ist niemals eine Lösung

In einer dem Frieden verbundenen Welt würden die gigantischen Rüstungsbudgets umgeleitet, einerseits für unsere grundlegenden menschlichen Bedürfnisse ausgegeben werden, andererseits aber auch für die die Vorbereitung und Einübung, die es für zivile Verteidigung, zivilen Ungehorsam, Gewaltlosigkeit, die Entwicklung lokaler Produktion und Versorgung, die Förderung des Kontakts und der Begegnung zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern, die Reduktion von Umweltverschmutzung und Treibhausgase und was es sonst noch für eine resiliente Wirtschafts- und Lebensweise braucht.

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Die Route in diesem Sommer vom 8 Juli bis 31. August:
von Grenoble über Lyon bis nach Budapest, etwa 2200 km in zwei Monaten durch Frankreich, Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowakei nach Ungarn

Interessierte konnten – so viele wie möglich – einen Tag, eine Woche, einen Monat oder den ganzen Weg auf dem Fahrrad oder anderen Verkehrsmitteln teilnehmen und so dazu beizutragen, Krieg zu verweigern, am Frieden zu bauen.

Unterwegs kamen sie zusammen mit Organisationen und Repräsentanten von Gemeinden, Schulen, Journalisten usw. – mit Menschen, die eintreten für Frieden, Menschenrechte, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Respekt für unseren Planeten, die Erde.

Hier drei Bilder und ein paar Worte über ihre Stops in Österreich:


Die französische Gruppe vor dem Linzer Dom mit Michael Huber, dem Vorsitzenden der Landesgruppe von Pax Christi

In Wien gab es ein Servas-Treffen mit zwei Israelis, einem in Frankreich lebenden Marokkaner, der französischen Gruppe und etlichen Wienern. Wir haben beim Stadtheurigen die Servas-Transparente an die Wand gehängt, haben gegessen und diskutiert. Am Ende haben Sharon und Iris Ali nach Israel eingeladen. Sieben Gäste haben bei Hedwig und Lorenz für die Nacht Quartier gefunden – bis zum Aufbruch nach Bratislava am nächsten Tag auf dem Weg nach Budapest.


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Bericht von meiner Reise nach Argentinien

** von Barbara **

Im vergangenen April, also im argentinischen Herbst, reiste ich in dieses faszinierende Land.

Schon im Vorfeld war ich beeindruckt von der Menge an Servas Mitgliedern, vor allem in der Stadt und Provinz Buenos Aires. Unter ihnen einige „nur“ Hosts, froh darüber, Servas Besuche aus anderen Ländern und Kulturen zu empfangen. Insgesamt lernte ich 12 Servas Mitglieder kennen.

Voller Energie, trotz des Nachtfluges, begann der Aufenthalt gleich nach dem Frühstück mit einer Fahrt ins Zentrum von Buenos Aires mit meiner ersten Gastgeberin, Susana. Sie hatte sich diesen Tag extra frei genommen. Zuerst fuhren wir zur Plaza de Mayo, dem Hauptplatz und zugleich politischem Zentrum der argentinischen Hauptstadt. Seit dem Ende der 70er Jahre treffen sich die „Abuelas  de  Plaza de Mayo“ noch immer  jeden Donnerstag um 16 Uhr auf diesem geschichtsträchtigen Platz und umrunden schweigend die Pirámide de Mayo, als Zeichen des Protestes gegen das Verschwinden ihrer Kinder und Enkelkinder während der Militärdiktatur (1976-1983).

Hier ein Foto dieses Platzes mit der Casa Rosada, dem Regierungssitz, im Hintergrund.

Wir besichtigten das Museo Nacional del Cabildo, gingen zum Obelisken und danach ging es in das Künstlerviertel  La Boca mit seinen – mit Schiffslack – bunt bemalten Häusern.

Am darauffolgenden Tag zeigte Susana mir u.a. das bekannte Stadtviertel  San Telmo. Dort trafen wir Isabel, wir 3 Servas Frauen feierten meinen Geburtstag in einem der zahlreichen Lokale von San Telmo.

Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Bus nach La Plata, ca 1 Busstunde von Buenos Aires. Dort verbrachte ich einen wunderschönen Sonntag mit 3 Servas: Inès, Patricia und Viviana. Mit Inès spazierte ich durch das Zentrum von La Plata, zu Mittag aßen wir argentinische Asados und danach führte Viviana uns mit ihrem Auto zum Rio de la Plata. Von dort gibt es eine Fähre nach Uruguay.

Am nächsten Tag machte ich Bekanntschaft mit Viviana, einer Deutschlehrerin, Tageshost und Interviewerin. Sie und ihr Mann zeigten mir weitere Stadtviertel u.a. den Japanischen Garten.

Aufgenommen wurde ich in Folge von Adriana. Sie wohnt ganz im Zentrum, in der Nähe des Palacio del Congreso.

Von Buenos Aires ging es nach Villa Elisa, ca 5 Busstunden nördlich von Buenos Aires, nahe dem Rio Uruguay. Ich hatte während meiner Vorbereitungen ganz bewusst diese Stadt gewählt, obwohl sie nicht zu den attraktiveren Argentiniens zählt, aber bei Durchsicht der Host Liste fiel mir auf, dass Silvana Französischlehrerin ist und ich als pensionierte Französischlehrerin hoffte, vielleicht mit ihr in die Schule mitgehen zu können und so einen für mich interessanten Aspekt kennenzulernen. Ich brachte, wie von Silvana erbeten, einen USB Stick mit zahlreichen Fotos und Videos über Österreich mit und wir verbrachten eine sehr gelungene und – für beide Seiten – interessante Französisch -Doppelstunde. Ich lernte auch Mirta kennen, welche mich in die Therme mitnahm, während Silvana Unterricht hatte.

Von Villa Elisa fuhr ich mit dem Bus ca 6 Stunden nach Rosario (Provinz Santa Fe), der Geburtsstadt Che Guevaras und Lionel Messis…Ich war Glorias erster Servas Besuch und  es war ein toller Empfang. Gloria führte mich stundenlang durch diese interessante Stadt mit ihren wunderschönen Boulevards und großartigen Denkmälern und Parkanlagen, im Laufe meines Aufenthalts besuchten wir einige Museen und  an einem Abend ein Tango Konzert.  Auffallend das pulsierende kulturelle und sportliche Leben dieser Stadt am Ufer des Rio Paraná sowie die größtenteils kostenlosen Eintritte zu Kulturveranstaltungen.

Nach 2 sehr schönen und interessanten Tagen mit Gloria setzte ich meine Reise per Bus fort und zwar nach Córdoba, geprägt von architektonischen Bauwerken im Stil der spanischen Kolonialzeit wie z.B. die bekannte Manzana Jesuitica, der Block der Jesuiten mit Kloster und Kirche und angrenzendem Universitätsgebäude, welches zu den ältesten Südamerikas zählt.

Nach 3 Tagen ging die Reise weiter nach San Luis. Wie auch in Córdoba gab es dort keine Servas Mitglieder, also suchte ich mir ein Hotel nahe des  Stadtzentrums und schätzte die Zeit alleine um all die vielen fantastischen Eindrücke von Land und Leuten zu verarbeiten. San Luis ist eine liebe kleine Provinzhauptstadt, eingebettet in die Sierra de San Luis, liebliche Berglandschaften mit zahlreichen Flüssen und Seen, touristisch nicht so bekannt, daher – noch – ein Geheimtipp.

Von San Luis ging es  dann mit dem Bus (die argentinischen Busse sind sehr komfortabel) nach San Juan., Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Dort schloss ich mich an eine Reisegruppe an, um zu den Nationalparks Valle de la Luna und Talampaya – einzigartiges Unsco Weltnaturerbe –  zu gelangen. Ich wollte unbedingt diese beiden Nationalparks sehen mit ihren beeindruckenden Gesteinsformationen, welche die Evolution des Planeten der letzten ca fünfzig Millionen Jahre dokumentieren. Öffentlich dorthin zu gelangen, ist praktisch unmöglich und die Besichtigung der Parks – ein wahres Highlight meiner Reise –  erfolgt mit einem Guide.

Nach diesem unvergesslichen Erlebnis fuhr ich nach Mendoza, nur ca 2 Busstunden. „Mendoza la hermosa“ , eingebettet in die Ausläufer des Andengebirges , nicht weit von der chilenischen Grenze entfernt, Zentrum des argentinischen Weinbaus, international bekannt u.a. für den Rotwein Malbec. Durch wüstenähnliche Landschaften fährt man auf Mendoza zu und dann plötzlich – wie eine Oase – eine grüne, blühende wunderschöne Stadt. Das für die Bewässerung erforderliche Wasser stammt von der Gletscherschmelze in den Anden und von Tausenden speziell angelegten Tiefbrunnen. Viel zu kurz war mein Aufenthalt dort, die Fahrt zum  Aconcagua Park hole ich das nächste Mal nach…

Von Mendoza flog ich zurück nach Buenos Aires und verbrachte dort die letzten Tage mit Isabel, Viviana und Adriana. Sehr nett aufgenommen wurde ich von Sylvia, Vivianas Schwester . Sie wohnt in San Telmo, also direkt im Zentrum. Am letzten Tag meines Aufenthaltes stand der Besuch von Puerto Madero und Recoleta  am Programm inkl. Besuch des Cafés La Biela, Lieblingscafé der Schriftsteller  Jorge Luis Borges und Bioy Casares. (Auf dem Foto im Hintergrund, sehr gelungene Wachsfiguren)

Den letzten Abend verbrachte ich mit 3 Servas Mitgliedern bei einem wunderschönen Konzert des Argentinischen Nationalorchesters  im Kulturzentrum CCK (Centro Cultural Kirchner), dem ehemaligen, palastähnlichen  Hauptpostamt von Buenos Aires.

Ich war froh und dankbar, dank Servas Unvergessliches erlebt und ganz besondere Eindrücke mitgenommen  zu haben! Spätestens nächstes Jahr möchte ich wieder in die Region, das nächste Mal nach Uruguay (sehr viele Servas), Paraguay und Nordargentinien mit den Wasserfällen Iguazu und den offenbar wunderschönen Provinzen Salta und Jujuy.

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Wandern für den Frieden (19. Jänner 2025, Lobau)

** von Eva **

Am Sonntag, den 19. Jänner 2025, nahm ich – einer Einladung von Dorothea via Servas-Mail folgend – trotz Dauernebel und Minusgraden an einer Wanderung durch die Lobau teil, die vom Verein „Wandern für den Frieden“ organisiert worden war.

Gleich zu Beginn erspähte ich an der Endstelle von Bus 26A in Großenzersdorf, dem angegebenen Startpunkt, inmitten vieler mir unbekannter TeilnehmerInnen das zweite (und einzige weitere) Servas-Mitglied: David, seit vielen Jahren Host in Wien. Er war es auch, der Doro über die Veranstaltung informiert hatte.

Wir wanderten mit etwa 50 Mitgliedern/Sympathisanten/Aktivisten von anderen Vereinen bei klirrender Kälte, aber guter Stimmung durch die Lobau, und es ergaben sich viele gute Gespräche auch abseits der Berichte von Vertretern einiger Bürgerinitiativen zum Schutz der Lobau. Die ursprünglich geplanten Reden wurden aufgrund der Wetterbedingungen möglichst kurz gehalten, und auch Hans Breuer, Wiener Wanderhirte und (Friedens-)Aktivist, der als Sänger rund um die Präsentationen angekündigt war, beschränkte sich auf einige wenige Liedstrophen und wärmte sich und uns bei anregenden Gesprächen im Gehen auf.

Nach etwas mehr als 3 Stunden erreichte die Gruppe das Nationalparkhaus (leider noch in Wintersperre), ein Stückchen weiter dann das gemütliche, gut gewärmte Café Schillwasser auf der Kleinen Stadtfarm mit hausgemachten Kuchen, Bio-Speisen, Kaffee/Tee usw.

Insgesamt ein schöner Tag, der Lust auf mehr „Walking & Talking“-Events mit netten Menschen machte!

Folgende Links könnten euch interessieren:
https://wandernfuerdenfrieden.org/
https://lobau.org/
https://www.freiesdonaufeld.at/

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Servas International member fees 2024/2025

Liebe SERVAS-Mitglieder!

Vielleicht wird das einige von euch interessieren: Anfang Jänner 2025 erhielt ich vom internationalen Schatzmeister eine genaue Auskunft, nach welchen Regeln die Gelder für SERVAS international jährlich von den einzelnen Landesorganisationen eingesammelt werden und wofür diese Gelder verwendet werden (siehe folgende PDF-Datei in englischer Sprache)

Dear members of SERVAS,

at the beginning of January 2025, I received detailled information from the international treasurer about the rules according to which the funds for SERVAS international are collected annually from the individual national organizations, and what these funds are used for (see attached report in English):

https://www.servas-austria.org/report/2025_Servas_International_member_fees.pdf

Walter Dieringer

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Besuch aus Dijon in Salzburg

** von Barbara **

Im Oktober 2023 lernte ich im Rahmen des  Alpe Adria Treffens Nadine und Jean-Paul aus Dijon kennen und im vergangenen Advent fand endlich der seit damals geplante Besuch statt.

Ihr Aufenthalt vom 4. bis 9. Dezember 2024 bei mir in Salzburg war geprägt von vorweihnachtlicher Stimmung mit zahlreichen Besuchen auf typisch österreichischen Advent-bzw. Weihnachtsmärkten.

Nebst den „üblichen“ Besichtigungen der Stadt Salzburg besuchten meine Servas Gäste aus Dijon bekannte Weihnachtsmärkte wie jenen auf der Festung, in Hellbrunn und natürlich den weithin bekannten Salzburger Christkindlmarkt auf dem Dom-bzw. Residenzplatz.

Am Wochenende fuhr ich mit ihnen in das Salzkammergut und so lernten sie weitere Adventmärkte kennen wie jenen in Sankt Gilgen, mit seiner besonderen Adventstimmung dank der hunderten rotgoldenen Adventkerzen, welche dem Ort ein besonderes Flair verliehen. Untermalt von Volksmusik aus der Region. Danach fuhren wir nach Bad Ischl und zum Abschluss nach St. Wolfgang, bekannt für  seine  berühmte Friedenslichtlaterne, eine  16m hohe – im See schwimmende – Laterne, dem Wahrzeichen des Wolfgangseer Advents.

Die beiden nahmen viele schöne Wintereindrücke mit nach Hause und ich freue mich auf ein Wiedersehen in diesem Jahr, vielleicht in Dijon.

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