Vom Semmering bergab

* von Eva Meggeneder *

Schön war’s am Semmering – schön warm auch, aber viel erträglicher als in der Stadt: wunderschöne Natur, nette Gespräche, ab und zu sogar auch ernsthaft, gutes Essen beim Blunzenwirt, Spaß auf der Bahnfahrt und natürlich auf dem Bahnweg sowie abseits davon beim Schwammerl-Brocken ;-).

Schade nur, dass uns unsere Tourplaner und Wanderführer Arndt und Christina abhanden gekommen waren. Gottseidank kein Unfall oder dergleichen, schlicht mit der Woche nicht so punktgenau! Zur falschen Woche kamen gleich zwei Geschichten vom falschen Monat, ja vom falschen Jahr – irgendwie scheinen Termine bei uns so tierisch ernst nicht zu sein.

Aber zum Glück waren Margit (Day Host aus Wien) und ihr Freund Richard gerade im Sommerhaus in Breitenstein und auf Abruf bereit, uns 5 Bahn- und 2 Autofahrer als genaue Kenner der Umgebung einschließlich Abkürzungen zu führen. Zum Blunzenwirt vor allem, ein Besuch, der was Endgültiges an sich hatte, weil das Wirtshaus nach der laufenden Saison nämlich dicht macht. 🙁

Nach den Blunzen, Saumeisen und dergleichen Sünden kehrten die Autofahrer mit der Bahn zu ihrem Parkplatz auf dem Semmering zurück (Tja, Autofahren hat einen Hang zur Kreisbewegung, hat schon der Niki Lauda in einem nachdenklichen Moment erkannt). Die ‚Einfach raus-Ticket’-Benützer hingegen wanderten unter Margits Anleitung weiter, vorbei an den 20-Schilling Viadukten des Herrn von Ghega und mit prächtigen Ausblicken ins weite Land, bis zur Haltestelle Klamm-Schottwien. Von dort zuckelten wir ohne Hast und Hektik per Regionalzug via Payerbach nach Wien zurück. Teils schlafend, teils noch immer unverdrossen redend.

Danke für diesen schönen Ausflug, Arndt und Christina. Auch wenn ausgerechnet ihr leider nicht dabei wart!

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