Ausflug nach Bratislava am 9. Mai 2015. Kurzbericht

Zwei Servas BesucherInnen, Michèle aus Südfrankreich und Teresa aus Rom, und uns selber boten wir (Eva, Hedwig und Lorenz) einen Ausflug nach Bratislava. Inbegriffen war eine Schifffahrt donauabwärts nach Cunovo und der Besuch des neuen Museums für moderne Kunst DANUBIANA, malerisch auf einer Donauhalbinsel gelegen. Abends trafen wir die National Secretary von Servas Slowakei, Zuzana Polakova, und unsere Freundin Kveta, mit denen wir auf den 70. Jahrestag des Endes der Nazi-Barbarei anstießen und auch über das gemeinsam organisierte Tatra Alpe Adria Treffen im Herbst sprachen.
Einschließlich Wetter hatte alles wunderbar geklappt!

Angereist: 1xF+1xI+3xA auf der Burg in Bratislava
Angereist: 1 aus F, 1 aus I und 3 aus A

Blick aus Danubiana auf Dunaj/Donau/Danube/Danuvio
Blick aus Danubiana auf Danube/Danuvio/Dunaj/Donau

Hedwig mit Zuzana und Kveta im Slovak Pub
Prost auf den 70. Jahrestag der Niederlage und auf das kommende friedliche Treffen in der Hohen Tatra, das es sonst nicht geben könnte. Ad multos annos! (Hedwig mit Zuzana und Kveta im Slovak Pub)

Veröffentlicht unter Osteuropa | Verschlagwortet mit | Schreibe einen Kommentar

Tatra–Alpe–Adria 2015 – invitation

Meeting and Hiking

Friday afternoon Sep 18 – Sunday noon Sep 21
Sunday afternoon Sep 21 – Thursday morning Sep 24

We are happy to announce that this year the traditional Meeting (and the following days of hiking) is being organised by

Servas Slovakia and Servas Austria

Vysoké Tatry (High Tatras) are the highest mountains in Slovakia, which are located in the northern part of Slovakia, just at the border with Poland. Tourists are visiting this part of the country for hiking, skiing and doing other sports, or just relaxing surrounded by a beautiful countryside.

R E G I S T R A T I O N

Accommodation

Penzión Pol’ana
Horny Smokovec 14, 06201 Vysoké Tatry, Slovakia
+421 911 932 332 / +421 905 760 878
polana@slovakiatatry.sk / gajanova@slovakiatatry.sk
http://www.slovakiatatry.sk/

The family-run Penzión Pol’ana is situated just below the Slavkovsky Peak and a 10-minute walk from the centre of Stary Smokovec. It is a great starting point for hiking in the High Tatras.

Rooms for 2 people: € 31.- per person and night, half-board
Rooms for 4 people: € 26.- per person and night, half-board
+ € 1.- per person and night added local tax
Down payment 50.- to be transferred directly to Penzion Polana until June 15
free cancellation till July 10; later on, if somebody else takes over

Account name: Jana Gajanová
Bank: Tatrabanka a.s., Hodžovo nám. 3, P.O.Box 42, 850 05 Bratislava 55
SWIFT: TATRSKBX
IBAN: SK 89 1100 0000 0026 1373 6749

Extra cost of events: approximately € 25.-; to be paid on arrival

How to get there:
By train to Poprad, change train for Stary Smokovec, change for Horny Smokovec – the pension is opposite the station
By car: We’ll send out the list of participants at the beginning of summer so that you can organise car-sharing / suitable pick-up points etc. For your best route, see various route planning sites on the internet.

Programme

Weekend Meeting

Friday
Sep 18
Arrival till 5 pm
6 pm Dinner, chatting, dancing…
Saturday
Sep 19
Breakfast at pension
Walking around Stary Smokovec/Hrebienok
Excursion to the village Pribylina (open air museum)
Dinner at pension, short lecture about the High Tatras, chatting, singing,
dancing
Sunday
Sep 20
morning
Breakfast at pension
by tram or car to Strpske pleso (lake)
Walk around the lake, maybe renting boat(s)
End of weekend meeting at noon

Hiking Tours

Sunday
Sep 20
afternoon
Hike to Vodopad Skok (waterfall), possibly to continue to Capie pleso (lake), Solisko (mountain) or
Hike to Popradske pleso (lake)
Dinner at pension
Monday Sep 21
to Wednesday Sep 23
Hikes in the Tatras, in 2 groups according to difficulty of hikes.
Hiking destinations to be announced
Thursday
Sep 24
after breakfast end of organised hiking:

in case of bad weather and/or condition Wellness (Bio-Sauna, massage at pension, swimming pool nearby) and excursion to pittoresque sites

R E G I S T R A T I O N

Veröffentlicht unter Alpe-Adria-Treffen, Osteuropa, Reports in English | Schreibe einen Kommentar

Tatra-Alpe-Adria 2015 – Einladung

Wochenendtreffen und Wandertage

Freitag 18.9. Nachmittag – Sonntag 20.9. Vormittag
Sonntag 21.9. Nachmittag – Donnerstag 24.9. Vormittag

Wir laden Euch herzlich zu diesem traditionellen Treffen (diesmal mit darauf folgenden Wandertagen) ein,

gemeinsam organisiert von Servas Slovakia und Servas Austria

Vysoké Tatry (die Hohe Tatra) ist das höchste Gebirge der Slowakei. Es liegt im Norden des Landes an der Grenze mit Polen. Es ist eine schöne Region für Wandern, Schifahren und andere Sportarten oder einfach zur Erholung in einer schönen Landschaft.

A N M E L D U N G

UNTERKUNFT

Penzion Polana
Horny Smokovec 14, 06201 Vysoké Tatry, Slovakia
+421 911 932 332 / +421 905 760 878
polana@slovakiatatry.sk / gajanova@slovakiatatry.sk
www.slovakiatatry.sk

Der Familienbetrieb Pension Polana liegt am Fuß des Slavkovsky Štít (Schlagendorfer Spitze), 10 Minuten zu Fuß vom Zentrum von Stary Smokovec. Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der Hohen Tatra.

2-Bettzimmer: € 31,- pro Person und Nacht; Halbpension
4-Bettzimmer: € 26,- pro Person und Nacht, Halbpension
+ € 1,- Gemeindeabgabe pro Person und Nacht
Anzahlung 50.-;- bis 15. Juni an Pension Polana,

Storno bis 10.Juli kostenlos möglich, danach nur, wenn Ersatz gefunden wird

Konto lautend auf: Jana Gajanová
Bank: Tatrabanka a.s., Hodžovo nám. 3, P.O.Box 42, 850 05 Bratislava 55
SWIFT: TATRSKBX
IBAN: SK 89 1100 0000 0026 1373 6749

Programmgeld: ca € 25,- zahlbar bei der Ankunft

Anreise per Bahn von Bratislava bis Poprad,
umsteigen nach Stary Smokovec,
dort umsteigen Richtung Tatranská Lomnica bis Pekná Vychliadka
Pension gegenüber der Station

Anreise per Auto: Wir schicken zu Sommeranfang die Teilnehmerliste aus, damit ihr leichter Fahrgemeinschaften bilden könnt. Für die Route stehen Hilfen im Internet zur Verfügung.

PROGRAMM

Wochenendtreffen

Freitag 18.9. bis 17:00 Uhr Anreise
18:00 Abendessen, Gespräche, Musik und Tanz
Samstag 19.9. Frühstück in der Pension
Spaziergang rund um Stary Smokovec, Hrebienok
per Bus nach Pribylina (slowakisches Museumsdorf)
Abendessen in der Pension,
Vortrag Hohe Tatra, Singen, Tanzen
Sonntag 20.9.
Vormittag
Frühstück in der Pension
per Straßenbahn oder PKW nach Strpske pleso:
Spaziergang rund um, ev. Bootsfahrt auf Strpske pleso
Ende des Wochenendtreffen zu Mittag

Wandertage

Donnerstag 24.9.nach dem Frühstück
Ende der Wandertage

Sonntag 20.9.
Nachmittag
Wanderung zum Wasserfall Skok, eventuell weiter zum Capie pleso (See) und
zum Solisko (ein Bergsattel)
Wanderung zum Popradske pleso (See)
Abendessen in der Pension
Montag 21.9. bis
Mittwoch 23.9.
Wanderungen im Tatragebirge in 2 Wandergruppen gemäß der Schwierigkeit
Wanderstrecken werden noch bekanntgegeben

im Fall von Schlechtwetter und schlechter Konstitution Wellness (Biosauna und Massage, Swimming Pool in der Nähe) und Ausflüge in die sehenswerten Städte der Umgebung

A N M E L D U N G

Veröffentlicht unter Alpe-Adria-Treffen, Osteuropa | Schreibe einen Kommentar

Man trifft sich überall

Am 20. 12. 2014 war Winterfest im Kulturzentrum Brunnenpassage in Wien 16. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Österreich | Verschlagwortet mit | Schreibe einen Kommentar

Sentierinsieme 11.-17.7. 2014 im Tiroler Karwendelgebirge

von Hedwig Seyr-Glatz Weiterlesen

Veröffentlicht unter Österreich | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Kleines Servas-Treffen in Wien 19.8.14

von Lorenz Glatz Weiterlesen

Veröffentlicht unter Österreich | Verschlagwortet mit | Ein Kommentar

Südfrankreich bei einer Servas Freundin

von Hedwig Seyr-Glatz Weiterlesen

Veröffentlicht unter Südeuropa, Westeuropa | Verschlagwortet mit | Schreibe einen Kommentar

Friedensspaziergang mit Dora am 7. Juni 2014

Ein sehr schöner und vor allem informativer Spaziergang in einer äußerst sympathischen Gruppe unter der Führung unseres neuen Servas-Mitglieds Dora Kuthy brachte überraschende ‚Ansichten und Einsichten‘ aller Art – ich habe vieles zum ersten Mal gesehen und bei bereits Bekanntem plötzlich neue Facetten entdeckt, dazu viele anregende Gespräche geführt und würde eine Teilnahme an einem zukünftigen Peace Walk allen Servas-Freunden empfehlen, die es sich irgendwie einteilen können!

(Ein paar Fotos zur Illustration anbei!)

Mehr Informationen und der ‚virtuelle‘ Friedensspaziergang durch Wien mit Erklärungen zu den einzelnen Stationen finden sich auf der Website des Projekts Discover Peace in Europe (www.discoverpeace.eu bzw. www.facebook.com/discoverpeace).

Susanne Jalka, die Initiatorin des Projekts, sowie Dora und sicher noch andere tolle und interessante Leute kann man auch am kommenden Freitag, 20. Juni, beim „Programm zur Erinnerung an Bertha von Suttner“ antreffen, das um 16 Uhr mit einer Performance in der Zedlitzgasse 7, 1010 Wien, beginnt und sich dann (ab ca. 17 Uhr) nach einleitenden Worten und Lesungen bei einem Picknick mit Live-Musik im Garten der Universität für angewandte Kunst in Wien fortsetzt.

Veröffentlicht unter Friede/Peace, Österreich | Schreibe einen Kommentar

Unsere Japanreise von 8.8.-16.10.2013

* von Ursula und Peter *

Am 8.8. ging’s los, via Tokyo bis nach Sapporo. Dort bestätigten sich gleich sämtliche Klischees.

Manche tragen Masken, gegen die Sonne schützt ein Schirm. Es gibt keine Gastgärten, weil niemand braun werden will und es generell im Freien als zu heiß empfunden wird. Dafür gibt es unterirdische Passagen mit Geschäften und Lokalen. An jeder Ecke Getränkeautomaten, aber keine Mistkübel, dennoch sind die Straßen unglaublich sauber.

Unsere ersten Servas-Anfragen verliefen ergebnislos, da um den 15.8. ein ganz wichtiger Feiertag, an dem man der Toten gedenkt, begangen wird. Dann besuchen alle die Familie, die Gräber und hängen noch ein paar Urlaubstage an.

Am 1. Wochenende im September war es endlich soweit, wir besuchten Shizu und ihre Familie in Ichinoseki. Da gab’s drei Mädels, Yui 11 und die Zwillinge knapp 6, sehr zur Freude unserer Tochter Eva. Alle Kinder gleichwelcher Sprache lieben Zeichentrickfilme und Eva war richtig glücklich, mit ihren neuen japanischen Freundinnen „Tom und Jerry“ anschauen zu dürfen. Währenddessen plauderten wir Erwachsenen über die Unterschiede des Lehrerberufs in Japan und in Österreich. Das Abendessen war ebenso köstlich wie fröhlich!

>Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit einem typisch japanischen Frühstück (Reis, Fisch etwas eingelegtes Gemüse und Misosuppe). Zur Feier des Tages gab es aber auch Kipferl und Marmelade, was Eva und die Zwillinge besonders freute.

Bald danach brachen wir auf zu einer malerischen Schlucht, wo wir eine Bootstour unternahmen, Fische fütterten und bemerkten, dass Japaner, wenn sie ein Foto schießen, immer das „Victory-Zeichen“ machen.

Abends luden wir alle zu „running sushi“ ein, sehr zu Freude der Kinder.

Am Sontag traf man sich in der Nachbarschaft bereits um 06:00 Uhr morgens zur Müllsammelaktion. Ob sie überhaupt etwas gefunden haben, wissen wir nicht. Auch der Rasen wurde so zeitig gemäht, mit der Begründung, dass dann mehr Zeit vom Sonntag übrig bliebe. Das war aber doch etwas merkwürdig für uns.

Am späten Vormittag folgte das angekündigte Schulfest; da wir alle LehrerInnen sind, wollten wir da gerne mitkommen. Flohmarkt, Theater, Stationenbetrieb für die Kleinsten, Mittagessen. Danach wurden wir noch zu unserer Unterkunft gebracht. Der Abschied war rührend, wir hatten in den 2 Tagen viel erfahren, gesehen und erlebt, was wir ohne den persönlichen Kontakt niemals geschafft hätten.

 

Nach einer Nacht im Hotel in Morioka, hatten wir den nächsten Servas-Kontakt ausgemacht. Mayumi und ihre Familie waren die nächsten Gastgeber. Sie unterrichtet Englisch an einer Universität. Wieder konnten wir Erfahrungen über die Schule und die Lernenden austauschen und vergleichen. Durch Genki, den 7-jährigen Sohn, erfuhren wir, was Kinder im 2. Schuljahr in Japan alles lernen müssen.

Mayumi hatte viele Tests zu korrigieren, da gerade Prüfungszeit war, deshalb schickte sie uns ausgerüstet mit vielen Infos und Tipps alleine los. Die Abende verbrachten wir sehr gemütlich bei ihnen zu Hause.

Auch über diese Begegnung sind wir sehr froh!

—————

Nun machen wir uns auf den Weg nach Argentinien, denn wir sind in der glücklichen Lage dieses Schuljahr unser Sabbatical machen zu dürfen. Auch in Buenos Aires haben wir schon Dayhosts kontaktiert und wir sind schon sehr gespannt auf die kulturellen Unterschiede und was uns dort erwartet.

>Wir werden berichten.

Veröffentlicht unter Asien | Verschlagwortet mit | Schreibe einen Kommentar

Wochenend und Sonnenschein: Alpe-Adria 2013 in Klagenfurt

* von Hedwig Seyr-Glatz *

Text (Hedwig, siehe unten)

und Bilder (klicke hier: von Monika, der Tänzerin und vom Profifotografen Guido)

Es war das 23. Servas Alpe Adria Treffen. Sie wurden noch knapp vor der „Wende“ im Ostblock von Luigi Uslenghi und Doro Schelch initiiert, um die Kontakte mit den Servas-Mitgliedern in den nun ehemaligen „Ost“-Ländern zu intensivieren. Leider ist gerade das auch beim Klagenfurter Treffen nicht geglückt. Warum? Darüber müssen wir uns wohl noch ordentlich den Kopf zerbrechen.

Das Besondere und sehr Positive an dem heurigenTreffen war die Zusammenarbeit mit einer Klagenfurter Berufsbildenden Höheren Schule, der WIMO, an der es das Unterrichtsfach Kulturtourismus gibt, in dem die Viertklassler (18jährig, ein Jahr vor der Matura) sich ein Thema für eine Fachbereichsarbeit suchen müssen. Meine Freundin Susanna Sobernig, die an dieser Schule unterrichtet und während des Treffens die Stadtführung für die italienischen Teilnehmer übernahm (mille gracie, carissima Susi!!!), machte mir im Herbst 2012 den Vorschlag, eine Schülerprojektgruppe bilden zu lassen, die sich der Organisation eines Servas-Wochenendes in Klagenfurt annehmen sollte. Der Servas-Vorstand stimmte zu, und so wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Ich fuhr im Dezember nach Klagenfurt, traf mich mit Doro, um das Quartier auszuwählen und die Schülerprojektgruppe kennen zu lernen. Wir entschieden uns für das Hotel Dermuth, mit dem ich dann eine sehr präzise und angenehme Korrespondenz führte. Weiters traf ich mich mit Gerlinde und Till Darnhofer aus Keutschach, die ebenfalls bei der Organisation mitzuhelfen bereit waren und das auch zu aller Zufriedenheit taten.

Im Juni fuhr ich dann wieder an den Wörthersee, besprach mit den Schülern und Lehrerinnen der Projektgruppe nochmals alles genau durch. Auch über die Sommermonate waren wir ständig in Kontakt, schließlich bereiteten Anja, Gracia und Max, die Projektschüler, in den Ferien Schritt für Schritt das Programm vor. Bis dann eben zum Countdown am 19. 9.: letzte Besprechung; und zum Start am 20.9., der Ankunft der 54 Freunde, 21 aus Österreich, 16 aus Italien, 9 aus der Schweiz, 4 aus Deutschland, 2 aus Kanada und nicht zuletzt 2 aus der Slowakei.

Begeisterung rief zuerst einmal das schöne Wetter hervor, fast alle kamen aus Gegenden angereist, wo gerade der Herbst angebrochen war – in Klagenfurt strahlte uns eine klare Spätsommersonne an, der See zeigte sein schönstes Blau, die Karawanken ihre schärfsten Konturen, und das Hotel spielte alle Stückerl: herrliche Lage und Aussicht, freundliches Personal, nette Zimmer, schöner Speiseraum, gutes Essen usw.

Zur Begrüßung servierten uns Anja, Gracia und Max gekonnt Sekt, teilten das dreisprachige Programm aus und präsentierten sich als freundliche und kompetente guides für Klagenfurt. Beim Abendessen wurden wir mit Musik begrüßt (vielen Dank an Elisabeth Friedrich, Violine, und Heinz Gallist, Akkordeon), …

… wir tafelten, trafen alte Bekannte und schlossen neue Bekanntschaften. Die SchülerInnen unterrichteten uns in Kursform über die Eigenheiten des Kärntner Dialekts, eine „Kurzform“ des Deutschen, und danach ging es los mit der Singerei. Elisabeth begleitete uns auf der Gitarre, brachte den Ignoranten das Servaslied bei und Gitti Magnes, Projektcoach der Schülergruppe, hob mit ihrer wunderbaren Sopranstimme zu einem prächtigen Jodler an. Schöner geht’s nicht!

Der Samstag-Vormittag war der Stadt Klagenfurt gewidmet. Die SchülerInnen führten uns zuerst zum Lindwurm, dessen Geschichte sie uns ausführlich erklärten, dann vorbei an den schönen Barockbauten auf den Turm der Pfarrkirche mit einem prachtvollen Rundblick auf die sonnige Landschaft, und wieder hinunter in die vom Wiener Maler des fantastischen Realismus Ernst Fuchs zum Thema Apokalypse gestaltete Kapelle, mit scharfer Kritik an Technik und Lebensweise und einer Büste des Maitre selbst, und schließlich zum Neuen Platz, wo ein Markt mit Bioprodukten aus der Gegend – Slowenien, Friaul und Kärnten – stattfand.

Um 13h30 holte uns dann der Bus ab, um uns zuerst zum Herzogstuhl, einem geschichtsträchtigen und im unseligen „Volksgruppenstreit“ umstrittenen Ort, und dann zur Burg Hochosterwitz zu bringen. Durch die 14 Tore ging es steil den Burgberg hinauf, nach jeder Kurve gab es ein „Ah und Oh“ für die schöne Aussicht. Durch die Räumlichkeiten führte uns ein riesenhafter Kärntner Slowene in mittelalterlicher Burgknappentracht, der unserer Slowakin Kveta erklärte, in Kärnten habe „man“ nichts über für die slowenische Kultur. Er hat wohl Recht! Denn auch wir hatten kein einziges slowenisches Lied in unserer Singmappe, die allerdings im fernen Wien zusammengestellt worden war, parat! Trotzdem Asche über unser Haupt!

Am Parkplatz vor der Abfahrt von Hochostewitz jedoch kam es zu einem Ausgleich: da spielten ein paar slowenische Musikanten auf und unsere tanzenden Schwestern Doro, Monika und Eva schnappten sich die besten Tänzer der umstehenden Reisegruppe aus dem Nachbarland und legten ein paar flotte Polkas hin. Auch Max aus der Schülergruppe kam nicht ungeschoren davon und machte seine ersten Tanzschritte, gar nicht so unbegabt, nur an der Übung fehlt es.

Abends leiteten nach der Tafelmusik von Elisabeth und Heinz zuerst die tanzenden Schwestern unsere Schritte an, und dann begann Paulus – ein Modellkärntner, der kärnterdeutsch und -slowenisch spricht und wie wir alle, bloß direkter, aus Afrika stammt – mit seinem Trommelprogramm. Es gelang ihm und seinem Assistenten sowie den Schülern, so ziemlich alle, auch die skeptischsten unter uns, in irgendeiner Form, sei es durch afrikanische Kleidung, sei es hinter den Trommeln, sei es durchs Tanzen oder mindestens im Herumstehen in seine Rhythmen hineinzuziehen. Es war einfach großartig! Ein extra Dankeschön an Anja, Gracia und Max dafür, dass sie den Abend mit Paulus gemanagt haben.

Sonntag Vormittag teilten wir uns in mehrere Gruppen auf: Die einen machten eine Schifferlfahrt auf dem See, der sich und seine Umgebung in den schönsten Farben präsentierte. Die anderen fuhren zum Pyramidenkogel und bewunderten den neuen Holzturm (der angeblich die Figur von Sophia Loren hat!) und die dritte Gruppe hörte hinter der Kalvarienbergkirche Ingeborg Bachmanns bekanntestes Gedicht: „Es kommen härtere Tage“ und wanderte auf den Spuren der Dichterin den Weg übers Kreuzbergl durch den Wald zum See – wer nahe genug ging, meinen Ausführungen über Bachmanns Text „Drei Wege zum See“ lauschend.

Literaturfreunde auf dem Bachmann-Weg

von der Zillhöhe zum Wörthersee

Auf der Zillhöhe, deren Einsamkeit die Dichterin preist, war ein richtiger Menschenstau, eine Massenwanderung des Klagenfurter Einkaufszentrums war angesagt gewesen. Schnell flüchteten wir zum See, trafen noch einmal im „Sunset“ zum Lunch zusammen, erfreuten uns immer noch des herrlichsten Wetters und verabschiedeten uns voneinander mit der Versicherung uns im nächsten Jahr wieder bei einem Alpe Adria Meeting zu treffen. Wo? Das steht noch in den Sternen, die aber gegen Osten zu ganz deutlich blinken.

Literaturfreunde auf dem Bachmann-Weg

von der Zillhöhe zum Wörthersee

Auf der Zillhöhe, deren Einsamkeit die Dichterin preist, war ein richtiger Menschenstau, eine Massenwanderung des Klagenfurter Einkaufszentrums war angesagt gewesen. Schnell flüchteten wir zum See, trafen noch einmal im „Sunset“ zum Lunch zusammen, erfreuten uns immer noch des herrlichsten Wetters und verabschiedeten uns voneinander mit der Versicherung uns im nächsten Jahr wieder bei einem Alpe Adria Meeting zu treffen. Wo? Das steht noch in den Sternen, die aber gegen Osten zu ganz deutlich blinken.

Veröffentlicht unter Alpe-Adria-Treffen, Österreich | Verschlagwortet mit | Schreibe einen Kommentar